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LBV-Team am: 27.01.2012 um 9:00
Abschluss-Bilanz zur Stunde der Wintervögel 2012
Hier finden Sie die Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2012: Zu den Ergebnissen

Herzlichen Dank alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihr Engagement zugunsten der Vogelwelt.
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Viktoria am: 24.01.2012 um 10:01:29
Die Winterzählung werden in meinem Wohngebiet jedes Jahr schlechter, weil die alten Bäume wie Eichen,Buchen gefällt werden. Wir hatten einen wunderschönen Bestand von Vögeln, Fichtenkreuzschnabel, Kernbeißer, Gratenbaumläufer, Kleiber usw.. Alles weg, weil die Bäume mit ihren Blättern den Garten verschmutzen. Ich bin nur noch sprachlos und verstehe die Welt nicht mehr.
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Jutta Rose am: 21.01.2012 um 12:40:56
Es war bei der Wintervögelzählung, ach du Schreck, fast alle Vögel waren weg ! Stattdessen sah ich im Vogelhaus, lasst euch überraschen, ein Eichhörnchen beim Vogelfutternaschen.
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Jutta Rose am: 21.01.2012 um 12:39:51
Es war bei der Wintervögelzählung, ach du Schreck, fast alle Vögel waren weg ! Stattdessen sah ich im Vogelhaus, lasst euch überraschen, ein Eichhörnchen beim Vogelfutternaschen.
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Maria am: 19.01.2012 um 12:15:42
Hallo hatte gestern das schöne Erlebnis einen ganzen Schwarm Erlenzeisige anzutreffen, und außerdem 3 Rotkehlchen eines davon in meinem eigenen Garten, bin ganz happy, konnte es auch fotografieren.Viele Grüße an alle vom LBV ihr macht einen tollen Job.
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LBV-Team am: 18.01.2012 um 16:51:16
11.500 Meldungen, 16.000 Teilnehmer, 430.000 Vögel. Das ist gerade der Stand.
Die Eingabe geht weiter, aber der Durchschnitt der Vögel scheint sich bei 37 einzupendeln, also deutlich niedriger als 2011 mit 42.
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Michi aus Bürgstadt am: 17.01.2012 um 17:29:36
Hallo Ich schau grad nach dem rechten und öffne vorsichtig den Nistkasten. Sitzt das Kohlmeisen- Weibchen schon drin und schaut mich an. Ist nicht weggeflogen. Hat aber nicht angefangen Nistmaterial in den Nistkasten zu bringen.
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LBV-Team am: 17.01.2012 um 14:01:48
Über 11.000 Meldungen von über 15.000 mit mehr als 410.000 Vögeln. Das ist aktuell der Stand, doch die Eingabe geht weiter.
Der Rückgang der Kohlmeise ist größer als gedacht, so dass der Spatz auf PLatz 1 bleibt.
Wintergäste: Während sich der Bergfink vor den Alpen staut, fliegt der Erlenzeisig von Nordosten nach Bayern ein.

Kommentar von Passi am 17.01.2012 um 15:51:14
Wie viele Kohlmeisen sind es in Dinkelsbühl?

Kommentar von LBV-Team am 18.01.2012 um 16:46:49
@Passi: So genau können wir die Daten hier auf der Seite nicht auflösen.
Wenn du die Daten für die Presse oder eine Mitgliederinfo brauchst, können wir aber extra in die Datenbank schauen. Schick uns dafür bitte eine Email an vogelzaehlung@lbv.de.
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LBV-Team am: 15.01.2012 um 13:32:50
10.000 Meldungen! Das ist großartig. Vielen Dank an die LBV-Aktiven in München, die unermüdlich postalische Meldungen eingeben. Wir hoffen, bis Ende der kommenden Woche das Endergebnis veröffentlichen zu können.

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 15.01.2012 um 17:53:29
Hallo Hat sich das Rotkehlchen sehr verschlechtert im Vergleich zu den anderen Jahren?

Kommentar von LBV-Team am 16.01.2012 um 09:11:30
@Michi: Es ist nur einen Platz runter, hat aber in der Verbreitung um 20% abgenommen. Das ist schon deutlich.
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Claudia Guggenberger am: 15.01.2012 um 12:18:51
Vögel im Winter So viele Vögel in den Wäldern hören wir durch die Sommerzeit. Drum müssen wir im Winter füttern, wenn kalt die Welt im Eis verschneit. Dann frieren sie und hungern kläglich. Ein Futterplatz, im Fenstereck. Wo Körner, Weichfutter, nun täglich den Hunger stillt, das wäre nett. Und wenn der Frühling kommt gegangen, die Sonne scheint ein wenig warm, sie gleich mit Singen schon anfangen, vorbei ist aller Winterharm. So danken uns die Kreaturen, sie singen schön in Wald und Flur. Auch wir bedanken uns, ohn murren, bei Gott dem Schöpfer der Natur. von © Heidemarie Chaerling, 2011

Kommentar von LBV-Team am 16.01.2012 um 09:12:13
Danke, Claudia, schönes Gedicht!
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ursula echsler am: 15.01.2012 um 09:34:58
Grüß Gott aus Bayern ( Altbayern bzw. Schwaben) wir haben heuer beobachtet, daß es wenig zu beobachten gibt. Wenig an Anzahl der Vögel und demgemäß auch wenig an Arten. (Noch) kein Kernbeisser, kein Bergfink, kein Erlenzeisig, kein Rotkehlchen, kein Kleiber und fast kein Eichelhäher. Dagegen viel weniger Buchfinken, weniger Grünfinken aber Spatrzen reichlich und Blau- und Kohlmeisen wie gewohnt.4 Stück Türkentauben - voriges Jahr waren es 2. Sehr vierl weniger Amseln. Wir geben der ungewöhnlich warmen Witterung die "Schuld" und finden deshalb die Zählung immer zum gleichen Zeitpunkt wenig aussagefähig. Wissen aber auch nicht, wie man es besser machen könnte. Übrigens waren auch bei uns die Drosseln da in Schwärmen und haben die Vogelbeerbäume abgeräumt. Die Amseln haben es ja heuer nicht geschafft, deren Herr zu werden. Fazit: Eine gemeinsame Aktion finden wir sehr gut, aber evtl. sollte diese etwas beweglicher werden. Liebe Grüße
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Anke am: 15.01.2012 um 02:08:57
Liebes LBV Theam, Anregung & Tipps: ich meine lieber 1 Woche später die Wintervögelzählung vorzunhemen, denn jetzt hätte ich mehr Vögel zählen können. Bin der Meinung, das Silvesterknallerei die Vögel vertreiben am Silvester Abend bis vor einigen Tagen. Hätte heut am Sonnabend 5 Kraniche und 13 Möven zählen können. mfg Anke

Kommentar von LBV-Team am 15.01.2012 um 13:35:46
@ Anke: danke für die Meldung. Wo hast du denn die Kraniche gesehen? Mit der Verschiebung der Aktion, das ist so ein Problem, da wir, um auch eine VErgleichbarkeit gewährleisten zu können, schon schauen, jedes Jahr dasselbe Wochenende zu zählen. Ausserdem wollen wir ja auch, dass viele mitmachen und dazu bieten sich ein Ferientermin einfach an. Viele Grüße und Danke!

Kommentar von Anke am 16.01.2012 um 01:36:18
Thema Kraniche. Ich war zum Frühstück eingeladen und waren in der Küche, das Fenster war offen, da der Bekannte von mir rauchte. Da flogen sie über das Wohngebiet (Buchenberg) Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern)rüber. LG Anke Macht weiter so. PS. Heute kam im Fernsehen einen Bericht im Nordmagazin (NDR) der Wasservögelzählung. Könnte man nicht auch hier einen Bogen mit Wasserfögel erstellen zum zälen? Danke

Kommentar von LBV-Team am 16.01.2012 um 09:14:26
@Anke: DIe Wasservoigelzählung ist eine professionelle Zählung, die seit zig Jahren immer einmal im Monat an bestimmten Stellen von Freiwilligen durchgeführt wird. Da kann auch jede/r mitmachen, aber immer im Team mit den Wasservogelzählern vor Ort. Wende dich dafür einfach an den NABU in deiner Ecke.
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LBV-Team am: 14.01.2012 um 20:09:22
Fazit Tag 8

Heute haben viele Freiwillige in München ca. 1.500 Meldungen eingegeben. Und morgen machen sie weiter! Das ist wirklich eine starke Leistung. Ohne Euren Einsatz, liebe Aktive, würden wir noch Wochen brauchen für die Eingabe der ganzen Papiermeldungen. Oder wir müssten das gegen Bezahlung vergeben, was mit Sicherheit nicht gerade billig wäre. Euer Engagement spart uns als LBV also einige Tausend Euro, die so für den Naturschutz zur Verfügung stehen. DANKE!
So liegen wir jetzt in Bayern bei knapp 10.000 Meldungen von knapp 14.000 TeilnehmerInnen mit ca. 370.000 Vögeln. Der Durchschnitt ist weiter gesunken auf 37 Vögel pro Garten.
In der Tabelle hat sich einiges getan:
Die Kohlmeise ist wieder deutlich dichter an den Spatz herangerückt. Der Kommentator persönlich glaubt nicht, dass sie es noch auf den 1. Platz schafft, aber es sieht wieder besser aus für sie. Der Feldsperling dagegen ist jetzt deutlich zurückgefallen. Grünfink und Blaumeise sind jetzt in der Verbreitung (in % der Gärten) leicht abnehmend, was aber nichts an ihren Plätzen ändert.
Für die Amsel sieht es noch einmal schlechter aus, sie dreht in Verbreitung und Schwarmgröße komplett ins Minus. Ohoh.
Ein paar Besonderheiten: Die Elster liegt nicht mehr über dem Vorjahresniveau, sondern lediglich im gleichen Bereich. Ihre anfängliche Zunahme hat sich also deutlich relativiert.
Schöner Neuzugang auf Platz 97: eine Schleiereule. Nicht außergewöhnlich, aber sehr, sehr schön.
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Caro am: 14.01.2012 um 17:59:04
Bei uns merkt man es nicht, dass es immer weniger Amseln gibt. Kann an dem Rückgang der Amseln, nicht auch schuld sein, dass es immer mehr Elstern gibt, die bei uns die Amselnestern ganz brutal plündern!? Ansonsten machen sich bei uns die Vögel zur Zeit sehr rar. Heute konnte ich wieder zwei Weißstörche sehen.

Kommentar von LBV-Team am 14.01.2012 um 20:15:08
@Caro: Natürlich nehmen Elstern Amselnester aus. Es gibt aber nicht mehr Elstern als früher, sondern wir sehen sie nur besser. Denn weil ihr eigentlicher Lebensraum ind er Kultur- bzw. Agrarlandschaft immer schlechter wird, ziehen sie in die Ortschaften. Da gibt es das ganze Jahr über Abfälle oder eben auch schlecht versteckte Amselnester in kleinen, schmalen Zierhecken, die sie dann leichter erreichen.
Das Problem ist wissenschaftlich auch recht gut untersucht. Elstern haben demnach keinen meßbaren Einfluss auf die Singvogelbestände.
Das ändert aber nichts daran, dass es einem natürlich weh tut, wenn man so etwas beobachtet. Das geht wohl allen Tierfreunden so.
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Juliana am: 14.01.2012 um 16:50:47
leider habe ich heute wzischen 14:45Uhr und 15:45 Uhr 1 Stunde vergebens nach Vögeln in unserem Garten Ausschau gehalten. Morgends kommen normalerweise ein paar Kohl- und Blaumeisen, ein paar Amseln und wenn man Glück hat ein Zaunkönig. Das wars dann auch schon. Ich denke, das natürliche Futterangebot ist so gut, dass man die Vögel nur zu ihren Frühstücks- und Abendbrotzeiten ;-) im Garten zu sehen bekommt.

Kommentar von S. aus Peiting/Obb. am 14.01.2012 um 17:14:52
Also ich konnte heute (auch gegen 16.50 Uhr) unter anderen Vögeln, wie Gimpel, Rotkehlchen, jede Mgen Blaumeisen, Spatze etc. noch insgesamt 9 Schwanzmeisen an den Meisenknödeln zählen! Also so viele Vögel wie heute waren die ganzen letzten Wochen noch nicht zu beobachten! Ich würde mal sagen jetzt wird es wirklich kalt!
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margarete am: 14.01.2012 um 16:47:14
heute war endlich unser grünspecht zu sehen. Wo sich der wohl in den letzten 14 tagen herumgetrieben hat?
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Juliana am: 14.01.2012 um 16:01:37
leider habe ich heute wzischen 14:45Uhr und 15:45 Uhr 1 Stunde vergebens nach Vögeln in unserem Garten Ausschau gehalten. Morgends kommen normalerweise ein paar Kohl- und Blaumeisen, ein paar Amseln und wenn man Glück hat ein Zaunkönig. Das wars dann auch schon. Ich denke, das natürliche Futterangebot ist so gut, dass man die Vögel nur zu ihren Frühstücks- und Abendbrotzeiten ;-) im Garten zu sehen bekommt.
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Juliana am: 14.01.2012 um 15:52:31
leider habe ich heute wzischen 14:45Uhr und 15:45 Uhr 1 Stunde vergebens nach Vögeln in unserem Garten Ausschau gehalten. Morgends kommen normalerweise ein paar Kohl- und Blaumeisen, ein paar Amseln und wenn man Glück hat ein Zaunkönig. Das wars dann auch schon. Ich denke, das natürliche Futterangebot ist so gut, dass man die Vögel nur zu ihren Frühstücks- und Abendbrotzeiten ;-) im Garten zu sehen bekommt.
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jannick am: 14.01.2012 um 11:16:56
seit gestern beobachten wir immer mehr Vögel an unseren 2 Futterstellen im Garten. Zur Zeit der Zählung waren es viel weniger. Die Amseln sind jedoch viel weniger geworden- schade.

Kommentar von Jakob am 14.01.2012 um 12:14:05
Hallo, bei uns ist jetzt auch mehr los. Hatten wir zur Zählstunde nur eine Amseldame, so waren es heute vormittags 2 Amseln, 1 Rotkehlchen, 1 Sperber, 1 Kohlmeise und ein Trupp aus 15 - 20 Feldsperlingen. Kommt jetzt doch noch der Winter? Tiere leben ja im Einklang mit der Natur. Eine Fähigkeit, die der Mensch verlernt hat.

Kommentar von LBV-Team am 14.01.2012 um 20:16:43
Vielleicht wussten die auch, dass sie gezählt werden sollen. Und haben sich dann aus Spaß versteckt... :-)
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Markus am: 13.01.2012 um 22:50:28
Sehr geehrtes LBV Team, wie kann es sein, das ich noch im Sommer einen " Mix " aus Feld- und Haussperlingen beobachten konnte und jetzt im Winter nur noch ein Schwarm von 25-30 Feldsperlinge übrig ist, während der Haussperling glänzlich verschwunden ist, trotz Futterhäuschen ? Wohne nur ein paar Meter vom Wald entfernt. Grüße

Kommentar von carrot am 14.01.2012 um 10:21:23
Auch bei uns gibt es nur noch Feldsperlinge ! Früher waren wenige Haussperllinge mit da, etwa 1/5 Anteil
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Pfister Hermine am: 13.01.2012 um 16:46:43
Leider muss ich ihnen mitteilen, dass wir in diesem Winter überhaupt noch kein Vogel an unserem Häuschen hatten. Es beunruhigt uns sehr, aus welchem Grunde unsere Blau u. Kohlmeisen (je ca. 3 Paare, Buntspecht,Grünfinken, Rotfinken,u.a. ausbleiben. Da wir einen großen Baumgarten (ca. 2500 Qm) mit vielen alten Bäumen hinter dem Haus haben, sind wir fast verzweifelt. In unseren Hecken halten sich nur noch ca. 70 Sperlinge auf, sowie 1 Sperber, der neulich auch 1 Vogel im Baum zerpflückte. Im Sommer hatten wir Scharen von Amseln, die die Beeren und Trauben entdeckten, aber z.Zt. nur Sperrlinge in Scharen (ca. 70 - 100). Mit freundlichen Grüßen Hermine Pfister, 88630 Denkingen
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LBV-Team am: 12.01.2012 um 20:32:31
Fazit Tag 7
11.500 Teilnehmer, 315.000 Vögel
Hier mal ein großes Dankeschön an die EingeberInnen der Meldungen, die wir formlos, auf Papier oder per Fax bekommen. In deren Rangliste führt Jasmin (300 Meldungen) vor Esther (277), danach kommen Ann-Catrin und Sylvia. Doch auch in dieser Reihenfolge wird sich noch einiges tun. Denn:
Am Wochenden werden in den beiden Münchner LBV-Geschäftsstellen an 13 Rechnern tausende Meldungen eingegeben. Und zwar EHRENAMTLICH!!! Stark, oder!
Liebe Freiwilligen, ohne Euch wäre die ganze Aktion gar nicht zu machen. Das geht schon bei der Verteilung der Flyer los, über Pressekontakte, Mundpropaganda, jetzt die Eingabe etc. pp.
DANKE!!

Kommentar von Friedrich Puell am 12.01.2012 um 22:32:23
Ihre Aktion und ihr Engagement sind großartig.
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Lisi am: 11.01.2012 um 20:38:27
Nachdem es an den Zähltagen ziemlich ruhig an den Futtersäulen war und die üblichen Blau- und Kohlmeisen zugange waren, überraschten dafür gestern Nachmittag gleich 8 Schwanzmeisen. Schade dass diese nicht an den vorgegangen Tagen da waren! Trotzdem freute ich mich riesig über den seltenen Besuch in unserem Garten.
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LBV-Team am: 11.01.2012 um 18:37:51
Können mehr als 10.000 Teilnehmer irren? Mehr als die Hälfte der Meldungen sind erfasst. Sobald wir die postalischen Meldungen eingeben, konsolidieren sich einige Ergebnisse und manche vermeintlichen Aufreger werden zurecht gerückt. So setzt sich der Spatz weiter von Kohlmeise und Feldsperling ab. Die drei machen auf jeden Fall das Stockerl für sich aus. Auch die von so vielen TeilnehmerInnen gemachte Erfahrung, doch erheblich weniger Vögel gesehen zu haben, bestätigt sich mittlerweile auch in der Statistik: es sind derzeit 38 Vögel/Sichtung, im Vorjahr waren es noch 42. Die Top 10 (in Klammern Platz im Vorjahr): Haussperling (2) Kohmeise (1) Feldsperling (3) Grünfink (5) Blaumeise (6) Amsel (4) Buchfink (7) Elster (12) Rabenkrähe (15) Rotkehlchen (9)
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Michi aus Bürgstadt am: 11.01.2012 um 18:27:49
hallo LBV Team! ich hab mal ne Frage: Unser Nistkasten hängt am Haus.Stört es die Kohlmeisen wenn man öfters im Hof was machen muss. Er hängt etwa zwei Meter über dem Boden am Rosenstock.Heute ist wieder das Weibchen in den Nistkasten und scheint wieder drinne zu übernachten. Begleitet von einem Männchen. Aber angefangen ein Nest zu bauen haben sie nicht.

Kommentar von LBV-Team am 12.01.2012 um 20:21:10
Das kann man nicht pauschal beantworten. Für manche Paare ist es in Ordnung, manche - v.a. wenn sie noch nie dort gebrütet haben - werden sich vielleicht daran stören. Ihr könnt ja vielleicht versuchen, die Störungen so gering wie möglich zu halten, v.a. zu Beginn der Burtzeit. Und wenn sie dann einmal erfolgreich dort gebrütet haben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie es auch wieder tun.

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 12.01.2012 um 20:44:19
Ich werde schon darauf achten dass während der Brustzeit und der Fütterung der Jungen so wenig wie möglich Unruhe oder Störungen auftreten.Schließlich sollen sie auf dauer da bleiben! :-)
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aus Bad Abbach am: 11.01.2012 um 16:06:19
Mir macht Sorgen, dass wir diesen Winter noch keine einzige Amsel gesehen haben. Unser Vogelhaus wurde vergangenes Jahr schon spontan angenommen von den unterschiedlichsten Vogelarten. Eichelhäher,Specht,Amsel,Kernbeißer,Feldsperlinge, Kohlmeisen,Grünfinken,Rotkehlchen vereinzelt,Kleiber usw. Heuer ist der Appetit erheblich geringer, wir sehen nur Meisen,Finken und Sperlinge. Der Specht hackt nur am Baumstamm, letztes Jahr bemühte er sich auch immer um Körner aus dem Vogelhaus.

Kommentar von LBV-Team am 11.01.2012 um 18:42:14
@Michi: deine Sorge ist berechtigt! Sie wird von so vielen anderen bestätigt. Der Rückgang der Amseln sowohl in Bezug auf die Schwarmgröße wie auch deren Anteil der Gärten, wo sie gesehen wurde, ist dramatisch gesunken. Ist das alleine auf den Usutu-Virus zurückzuführen und es hat wohlmöglich ein erheblich größeres Amselsterben auch in Bayern gegeben, ohne dass es von vielen von uns überhaupt bemerkt wurde? Einer der vielen Fragen, mit denen wir uns in den nächsten Tagen in der eingehenden Analyse intensiv beschäftigen müssen. Auf jeden Fall ein bemerkenswertes Ergebnis unserer "Volkszählung"!

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 11.01.2012 um 19:28:32
ich meinte nicht die Amsel.
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Sander Gisela am: 11.01.2012 um 12:58:58
Wir haben heuer neue Futterstellen eingerichtet. Die eine wurde sofort angenommen, die weitere wird sehr zögerlich von unseren Vögeln besucht. Dabei kommt es mir so vor, als würden heuer die Vögel genügend Futter ohne Futterstellen finden.
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aus Wolfratshausen am: 11.01.2012 um 10:32:03
Ich wohne im ersten stock und bin total traurig, dass mein Vogelhäuschen (es ist sehr klein) nicht angenommen wird.Ich habe auch keine Vögel gesehen, nicht mal eine Amsel, die sonst wenigstens da war. Katzen sind, soweit ich weiß, nicht viele unterwegs. Ws könnte ich tun, um die Vöglein anzulocken??

Kommentar von LBV-Team am 11.01.2012 um 14:17:16
Wenn es weit ist bis zu den nächsten Büschen oder Bäumen, machen sich viele Vögel jetzt nicht die Mühe, auf Ihren Balkon zu fliegen. Sie finden vermutlich genug Futter woanders. Wenn Ihre Futterstelle neu ist, dann müssen die Vögel sie erst entdecken.
Sie können auch versuchen, verschiedenes Futter anzubieten (vielleicht noch einen Energieblock oder einen Fettkuchen), das lockt dann mehr Arten an.
Wir wünschen viel Erfolg!
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LBV-Team am: 10.01.2012 um 19:48:55
Fazit Tag 5
Inzwischen liegen wir bei über 250.000 Vögeln, die von 9.000 BayerInnen an 6.500 Orten gezählt wurden. Das ist ja alles schon einmal sehr, sehr viel, (v.a. wenn man sich – ungern – an das windige Wetter zurückerinnert…brrrr).
An der Spitze scheint es sich langsam zu entscheiden. Der Spatz hat weiterhin einen kleinen Vorsprung, obwohl er in der Gesamt-Verbreitung gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen ist. Doch weil Rivalin Kohlmeise noch weiter abgenommen hat, liegt sie jetzt zurück. Dennoch konnte sie sich leicht vom Feldsperling absetzen.
Der Grünfink bleibt stark und damit deutlich vor der Blaumeise, die wiederum die Amsel noch einmal distanzieren konnte. Der Buchfink liegt wiederum deutlich dahinter.
Elster und Rabenkrähe haben heute die Plätze gewechselt, da wird sich noch sehr viel tun. Vermutlich muss die Saatkrähe abreißen lassen. Wir sagen „vermutlich“, weil bei einem Vogel, dessen durchschnittliche Schwarmgröße bei 12,4 liegt, natürlich schnell etwas passieren kann. Ihre sehr punktuelle Verbreitung können Sie übrigens wunderbar in der Karte sehen. Einfach mal Saatkrähe und „in % der Gärten“ einstellen. Toll, oder? Das zeigt auch, wie gut Sie alle hinschauen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denn die Daten der Saatkrähe können wir gut mit professionellen Zählungen vergleichen. Sieht genauso aus.
Das Rotkehlchen bleibt auf seinem schlechten 11. Platz.
Ein Blick weiter nach unten offenbart uns einen starken Stieglitz, übrigens ein Liebling zahlreicher Teilnehmer. Kein Wunder, so schön sind wenige…
Auch die Goldammer auf 20 konnte heute ein paar Plätze gutmachen, wenngleich sie deutlich hinter 2011 (Platz 14) zurückbleibt.

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M. aus Altenmarkt am: 10.01.2012 um 19:17:06
Hallo, ich habe heute in der Münchner Merkur den Artikel "Sorge um die Amsel" gelesen und bin so auf diese Homepage gelangt. Ich füttere seit Jahren viele Vögel über den Winter. Leider ist mir dabei aufgefallen, dass der Bergfink bereits im letzten Winter (2010/2011) so gut wie ausgeblieben ist und in diesem Winter so gut wie gar nicht erscheint. Die Amseln sind bei mir neben der Spatzen, div. Meisen und dem Buchfink nach wie vor gleich zahlreich. Allerdings - und das macht mich schon nachdenklich, eben wegen des Artikels "...befürchtetes Grünfinksterben..." muß ich mitteilen, dass ich vor 14 Tagen einen toten Grünfink an der Futterstelle hatte, vor 2 Tagen wieder einen und heute ebenfalls einen toten Grünfink entfernen mußte. Was hat es denn mit diesem Grünfinksterben auf sich ?

Kommentar von LBV-Team am 10.01.2012 um 19:52:47
Es scheint gehäufte Todesfälle von Grünfinken zu geben. Ob es sich zu einem regelrechten "Grünfinkensterben" auswächst, bleibt abzuwarten. Bisher ist das noch nicht der Fall, wie die Ergebnisse der Aktion zeigen.
Dennoch können Sie alle etwas tun: Bitte achten Sie auf eine hygienische Fütterung, bei der die Vögel das Futter nicht verkoten könnten. Denn hier breiten sich die Erreger (vermutlich Trichomonaden) rasend schnell aus. Also am besten Futtersäulen verwenden statt den "klassischen" Futterhäuschen, wo die Vögel in das Futter koten können.

Kommentar von Richard Sims am 11.01.2012 um 10:07:46
Die Futtersäule stellt sicherlich eine gute Lösung dar, und bei uns wird es sehr gern von Feldspatzen (dominierend) und Grünfinke angenommen, zusammen mit Kohl- und Blaumeisen und Erlenzeisige wenn die "großen" vorübergehend Platz lassen. Unterhalb der Säule bildet sich jedoch schnell einen Haufen Samen (Tischmanieren von Feldsperlinge lassen etwas zu wünschen übrig), die dann gern von Arten wie Buchfink und Goldammer, aber auch von Grünfinke ausgenutzt werden. Somit ist das Problem der mögliche Verkotung nicht vollständig gelößt. Trotzdem ist die Futtersäule sehr empfehlenswert.

Kommentar von Richard Sims am 11.01.2012 um 12:14:15
Die Futtersäule stellt sicherlich eine gute Lösung dar, und bei uns wird es sehr gern von Feldspatzen (dominierend) und Grünfinke angenommen, zusammen mit Kohl- und Blaumeisen und Erlenzeisige wenn die "großen" vorübergehend Platz lassen. Unterhalb der Säule bildet sich jedoch schnell einen Haufen Samen (Tischmanieren von Feldsperlinge lassen etwas zu wünschen übrig), die dann gern von Arten wie Buchfink und Goldammer, aber auch von Grünfinke ausgenutzt werden. Somit ist das Problem der mögliche Verkotung nicht vollständig gelößt. Trotzdem ist die Futtersäule sehr empfehlenswert.

Kommentar von Richard Sims am 11.01.2012 um 14:48:01
Die Futtersäule stellt sicherlich eine gute Lösung dar, und bei uns wird es sehr gern von Feldspatzen (dominierend) und Grünfinke angenommen, zusammen mit Kohl- und Blaumeisen und Erlenzeisige wenn die "großen" vorübergehend Platz lassen. Unterhalb der Säule bildet sich jedoch schnell einen Haufen Samen (Tischmanieren von Feldsperlinge lassen etwas zu wünschen übrig), die dann gern von Arten wie Buchfink und Goldammer, aber auch von Grünfinke ausgenutzt werden. Somit ist das Problem der mögliche Verkotung nicht vollständig gelößt. Trotzdem ist die Futtersäule sehr empfehlenswert.
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S. aus Peiting am: 10.01.2012 um 17:38:17
Hallo zusammen,den ganzen Winter (na ja bis jetzt war's ja noch keiner!) kamen kaum Vögel zur Futterstelle! Den ganzen Sommer, während der Brutzeit war wesentlich mehr Betrieb! Gerade rechtzeitig zur Zählung war allerdings relativ viel los! Allerdings konnte ich beobachten, dass leider der Buntspecht vom letzten Jahr, sowie die Bergfinken bislang nicht aufgetaucht sind. Auch Erlenzeisige, Fehlanzeige! Konstant ist allerdings das einzige Rohtkehlchen, Sumpfmeisen sind jetzt regelmäßig zwei vor Ort statt eines und die Grünfinken nehmen zu. Leider ist der Zaunkönig, den ich sonst desöfteren beobachten kann, zur Zählung nicht aufgetaucht! Vielleicht hängt das Ausbleiben an den Futterstellen doch mit der zu milden Witterung zusammen, da auch Bekannte, die direkt am Waldrand außerhalb vom Ort wohnen, kaum Vögel am Futterhaus haben! Ich finde die Aktion trotzdem äußerst interessant und mache gerne mit! Ach übrigens hat mir das Christkind einen Starenkasten gebracht und hoffe, dass bereits heuer ein Vogelpaar darin brütet! Allerdings müssen wir uns mit den Anbringen beeilen, denn ich beobachte in den letzten Jahren immer bereits spätestens Mitte Februar herum die ersten Stare! Viele Grüße aus Oberbayern und weiterhin viel Spaß allen Vogelfreunden beim Zählen!

Kommentar von LBV-Team am 10.01.2012 um 19:55:34
Super Idee vom Christkind!
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Michi aus Bürgstadt am: 10.01.2012 um 17:03:46
Hallo LBV-Team Ich habe gerade gesehen wie eine Kohlmeise (wahrscheinlich weiblich) in den Nistkasten rein geflogen ist. Ist aber nicht mehr raus gekommen. Meine Frage: Ist das ein Zeichen dass Sie den Nistkasten für sich beansprucht für die kommende Brutsaison? Der Bauch war nict so kräftig gelb wie bei anderen Kohlmeisen

Kommentar von LBV-Team am 10.01.2012 um 19:55:00
Im Winter übernachten sie auch oft einfach in den Kästen, weil es da natürlich wärmer ist. Ansonsten kann es aber sein, dass sie jetzt schon die besten Reviere besetzen. Bitte sag uns Bescheid, falls sie wirklich schon anfangen zu brüten. Danke!
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Adelheid am: 10.01.2012 um 15:18:24
Ich kann meinen Vorschreibern nur zustimmen. Leider hat sich bei uns der Vogelbestand auch sehr reduziert. Gerade auch an den Futterstationen ist kaum was los. Letzten Winter kam ich kaum nach, mit dem Nachfüllen des Vogelfutters. Allerdings habe ich auch beobachtet, das wir mittlerweile viele Elstern in der Gegend haben. Da Elstern ja auch Nesträuber sind, könnte das Verschwinden anderer, kleinerer Vögel damit zusammenhängen?
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MT May am: 10.01.2012 um 14:48:16
Nun habe ich jahrelang an der Zählung teilgenommen und musste diesmal passen. Nicht ein einziger Vogel hat sich in den 3 Tagen blicken lassen. Wir rätseln alle, wo unsere gefiederten Freunde sind. Im letzten Jahr kam sogar ein Specht (mitten im Wohngebiet)und viele Feldsperlinge. Meisen und Rotkehlchen sind nicht mehr zu sehen. Hier am Rande der Grossstadt München wird allerdings auch fast jedes Fleckchen natürliches Grün zugebaut.

Kommentar von Jakob am 10.01.2012 um 15:00:36
Hallo, bei uns ist es ähnlich. Wir konnten lediglich unser treues Amselweibchen zählen, dass schon das zweite Jahr in unserem nicht formgeschnittenen Weinstock wohnt. Ein Rotkehlchen lässt sich auch desöfteren blicken, leider aber nicht während der Zählstunde. Letztes Jahr hatten wir große Trupps von Sperlingen am Futterhäuschen. Noch während des Sommers hatten viele Sperlinge gebrütet. Was uns wundert ist, dass wir trotz altem Obstbaumbestand, Sträuchern und immgergrünen Gehölzen auch abseits des Futterhäuschens keine Vögel im Garten entdecken können. Andererseits haben wir auch einen "Vollgasnachbarn", der gerne, sehr gerne sogar, zu allen denkbaren Tages- und Nachtzeiten Automotoren aufheulen lässt. Da flüchtet, wer kann.

Kommentar von Jakob am 10.01.2012 um 15:06:38
Hallo, bei uns ist es ähnlich. Wir konnten lediglich unser treues Amselweibchen zählen, dass schon das zweite Jahr in unserem nicht formgeschnittenen Weinstock wohnt. Ein Rotkehlchen lässt sich auch desöfteren blicken, leider aber nicht während der Zählstunde. Letztes Jahr hatten wir große Trupps von Sperlingen am Futterhäuschen. Noch während des Sommers hatten viele Sperlinge gebrütet. Was uns wundert ist, dass wir trotz altem Obstbaumbestand, Sträuchern und immgergrünen Gehölzen auch abseits des Futterhäuschens keine Vögel im Garten entdecken können. Andererseits haben wir auch einen "Vollgasnachbarn", der gerne, sehr gerne sogar, zu allen denkbaren Tages- und Nachtzeiten Automotoren aufheulen lässt. Da flüchtet, wer kann.

Kommentar von LBV-Team am 10.01.2012 um 19:56:46
@MT May, @Jakob: Bitte gebt trotzdem Eure Meldungen ab. Auch leere Meldungen sind wichtig, damit wir Rückgänge überhaupt erkennen können. Danke!

Kommentar von Jakob am 11.01.2012 um 14:38:48
Schon erledigt! Ich finde die Aktion übrigens super und wäre gerne bereit, weitere Felder (z.B. aktuelles Wetter oder Vegetation am Zählort) auszufüllen, um eine noch höhere Aussagekraft der Zählung zu ermöglichen.
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G.Hermann am: 10.01.2012 um 11:33:41
Mit dem Zeitrahmen hatten wir heuer wohl eher Pech. Zwar war der Winter mild, aber gerade an den Zähltagen war bei uns im Landkreis grausliches Wetter mit Wind und Schnee und Regen. Die Vögel verbrachten den Tag wohl irgendwo im Schutz, ließen sich kaum sehen. Jetzt 3 Tage nach dem Zählzeitraum ist der Garten wieder lebhaft. Spechte, Meisen, Amseln ,Finken, Häher, Kleiber und Tauben, alles da, beim Zählen war kaum einer zu sehen.
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Karl-Heinz am: 09.01.2012 um 21:29:05
leider konnte ich in diesem milden Winter kaum Vögel in unserem Garten beobachten. Sicher liegt es an dem milden Winter bisher. Im letzten Schneereichen Winter kamen vor allem Meisen.
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valentine Eimannsberger am: 09.01.2012 um 21:22:36
Grüß Gott! Ich bin ganz begeistert - welche Vögel und Erfahrungen die einzelnen "Mitzähler" schreiben -- ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, dass ich hier in München - Siedlung mit überwiegend "sauberen Gärten" das ganze Jahr füttere - während der warmen Sommerzeit hatte ich wesentlich mehr "Besucher an meiner Futterstelle" als in diesem milden "Nichtwinter". Im übrigen besucht mich fast regelmäßig ein Eichhörnchen, welches Haselnüsse bekommt - Gegenleistung - es sucht meine Bäume gewissenhaft ab. Genau am 6.1. als ich die Futterstelle beobachtete - fiel ein Schwarm Seidenschwänze ein und suchte den Wiesenboden unter der Futterstelle ab - so schnell sie kamen - war der Schwarm wieder aufgestiegen und Richtung Nord/Osten abgedreht - mein Garten ist relativ klein - 400 qm abzüglich Haus-75qm. Baumbestand - niedrig, bis Fichten - die über das einstöckige Haus weit hinausragen und natürlich noch Sträucher. Auffallend - dass die verschiedenden Vogelarten stockwerkartig den Baumbestand benützen. Alle Vogelfütterer möchte ich bitten - nur gutes, bestes Vogelfutter zu kaufen - in speziellen Geschäften -- Smpermarktware kann den Ambrosia - Samen verbreiten --- selbst Nichtallergiger werden durch diese Abrosiablüte (sehr lange Blütezeit) extrem belastet. An Alle beste Grüße und gemeinsam werden wir für die "Vogelwelt" und unsere kostbare Natur doch etwas erreichen.!
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Michi aus Bürgstadt am: 09.01.2012 um 20:34:25
hallo wie ist das zu erklären, dass die Kohlmeise plötzlich auch in der Verbreitung schwächelt? In der stunde der Gartenvögel war sie noch sehr stark!

Kommentar von LBV-Team am 10.01.2012 um 19:58:55
Wissen wir - leider - auch noch nicht. Wir warten auf das Endergebnis - da kann sich ja noch einiges tun - und werden uns dann in einer Expertenrunde zusammensetzen und jede einzelne Art analysieren.
Allen Teilnehmern schicken wir das Ergebnis dann ja zu.
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LBV-Team am: 09.01.2012 um 19:59:02
Fazit Tag 4
Bis zum Abend haben 8.000 TeilnehmerInnen in Bayern 225.000 Vögel gemeldet. Mit 39 Vögeln pro Meldung liegt der Durchschnitt leicht unter dem Vorjahr (42), was sich besonders in Mittel- und Unterfranken bemerkbar macht.
An der Spitze ist es auch heute spannend geblieben. Allerdings konnte sich der Spatz einen kleinen Vorsprung verschaffen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann das vorentscheidend sein, aber ob es dabei bleibt ist dennoch fraglich. Schließlich haben wir heute erst begonnen, die postalischen Meldungen einzugeben. Und nach wie vor kommen sehr viele auch direkt online herein.
Interessant ist, dass die Kohlmeise jetzt nicht nur in der Schwarmgröße, sondern auch in der Verbreitung schlechter dasteht als im Vorjahr.
Der Feldsperling ist dem traditionellen Spitzenduo erstmals so dicht auf den Fersen, da er in größeren Schwärmen auftritt.
Von Grünfink, über Blaumeise und Amsel bis zum Buchfink bleibt alles wie in den letzten Tagen.
Die Rabenkrähe hat ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sich heute an der ohnehin ja starken Elster vorbeigeschoben. Die Saatkrähe bleibt – allerdings mit deutlichem Abstand – dahinter.
Das schlechte Abschneiden des Rotkehlchens bleibt uns ein Rätsel. Wir warten noch ab, aber die Experten zerbrechen sich schon die Köpfe…
Dass Kleiber, Eichelhäher und Buntspecht heuer an viel weniger Stellen gesichtet wurden, ist sicher auf das Wetter zurückzuführen: Sie hatte im letzten Jahr der kalte Winter aus den Wäldern getrieben, wo sie aber heuer genug zu fressen finden.
Unser Wappenvogel, der Eisvogel, wurde bisher 38 Mal gemeldet, was ja auch in der Galerie zu sehen ist. Er hat diesen Winter endlich einmal gute Chancen, unbeschadet ins Frühjahr zu kommen. Denn die Gewässer sind ja kaum zugefroren.

Herzlichen Dank allen Melderinnen und Meldern für Ihr Engagement!

Kommentar von LBV-Team am 09.01.2012 um 20:02:20
Einsendeschluss für Ihre Meldung: 16. Januar!
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Wichert,Tengling am: 09.01.2012 um 16:26:21
So lange kein Bodenfrost herrscht und keine geschlossene Schneedecke ist, sind unsere Vögel im Wald hinter dem Haus. Spatzen fallen in Pulks von 25 - 50 Stück über die Futterquellen her. Vereinzelt Blau- und Kohlmeisen, Kleiber und ein klopfender Buntspecht. Keine toten Finken, außer unser Kater bringt einen. Meine 14 Hühner und 2 Hähne sind die Hauptnutzer meines Vogelfutters, weil die Spatzen so viel verstreuen.
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margarete am: 09.01.2012 um 15:36:54
wir hatten in den letzten jahren immer wesentlich mehr, und vor allem seltenere vögel, die wohl auch auf dem durchzug von norden her bei uns station gemacht haben, z.b. schwärme von berg- und distelfinken, erlenzeisige, schwanzmeisen (auch skandinavische), goldammern, wacholderdrosseln...diesmal tummelt sich auf unserem großen grundstück mit streuobstwiese nur was bei uns auch brütet, und geht auch viel weniger ans futterhaus.warum in der statistik der von mir gemeldete mittelspecht nicht auftaucht, weiß ich nicht, es war wirklich einer, die brüten bei uns, und im sommer ist uns einer in die fensterscheibe geflogen.
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LBV-Team am: 09.01.2012 um 15:10:16
Ein schönes Zwischenergebnis finden Sie im BR 2 Radioweltinterview mit Günter Zeitler von der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/vogel-zaehlung-bayern100.html
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Almut am: 09.01.2012 um 14:05:27
heute, 09-01-12, habe ich gegen 9:30Uhr ca. 100 Wildgänse beobachtet. Die Vögel bewegten sich in Keilformation, in Ost-Westrichtung, über unseren Ort Paunzhausen.
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LBV-Team am: 09.01.2012 um 12:21:56
Gerade haben wir die "psychologische wichtige Marke" ;-) von 200.000 Vögeln passiert!

Kommentar von Helge May am 09.01.2012 um 12:33:02
Plus rund 45.000 beim NABU gemeldete bayerische Vögel. Der Freistaat liegt in der Länderwertung also wieder ganz klar vorne.

Kommentar von Markus am 09.01.2012 um 14:52:16
Benützen der NABU und der LBV für Bayern nicht eine gemeinsame Datenbank? Bis zu welchem Zeitpunkt werden denn die Ergebnisse der postalischen Melder berücksichtigt und wie lange wird es dauern, bis das Gesamtergebnis feststeht? Die neue Ampel finde ich übrigens gut, würde mir aber wünschen, dass wie beim NABU ein Vergleich zum Vorjahr mit genauen Prozentangaben sichtbar ist. Es wäre z.B. Interessant, wie viel Amseln in Prozent weniger in den Gärten im Vergleich zum Vorjahr und zum schneefreien Jahr 2009 vorhanden sind. Beste Grüße Markus

Kommentar von LBV-Team am 09.01.2012 um 20:01:42
@Markus: Genau genommen keine gemeinsame Datenbank, aber wir tauschen die Daten laufend und z.T. automatisch aus.
Der Einsendeschluss für postalische Meldungen ist der 16. Januar.
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Walter am: 09.01.2012 um 12:14:01
Hatte gerade ein schönes Erlebnis in Abensberg. 19 Grünfinken und zwei Buchfinken saßen in Nachbars Zierkirsche. Bei meiner Zählaktion am Freitag war nur 1 Grünfink da. Gleich darauf sah ich zwei Keile Wildgänse, einer mit mindestens 50 Vögeln und der zweite war mehr als doppelt so groß. Beide zogen Richtung Neustadt Donau. Ein herrliches Schauspiel. Gruß Walter
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Christa am: 09.01.2012 um 11:50:09
Ich hab ein paar Tage vor der Zählung schon mal "angefüttert", denn ich hab auch bemerkt, dass der Besuch am Futterhaus sehr vom angebotenen Futter abhängt. Durch das milde Wetter und meine sehr naturnahe Lage kamen die Vögel bisher nur selten zum Futterhaus. Am Zähltag hat es dann geschneit, sodass ich wenigstens ein paar Kohl- und Blaumeisen und zählen konnte. Im Gegensatz zum Vorjahr wo ich bei Dauerschnee Schwärme von Schwanzmeisen, Bergfinken und Kernbeisern hatte, waren es in diesem Jahr nur wenige Vögel. Ich denke aber, dass man daraus nicht schliessen kann, dass es die Vögel nicht mehr gäbe. Wenn das mit dem Wetter so weitergeht, können wir unsere Ohren für den Kuckuck wohl schon im März spitzen, gell.
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Gridli am: 08.01.2012 um 20:58:54
Hallo an das LBV-Team, ich habe gerade die Eintragungen von gestern gelesen. Ja, ich habe heute (im milden Rheinland-Pfalz) auch gesehen, daß eine Kohlmeise das Loch eines Meisenkastens untersucht hat. Sie singen auch schon wie im Frühling. Und eine Blaumeise vertreibt ganz deutlich immer wieder einen Konkurrenten (aus dem Revier?).
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Friedrich Marco am: 08.01.2012 um 20:05:46
Hallo, super Sache eure Vogelzählung! Habe auch schon eifrig mitgemacht! Eine Frage: Gibt es die Möglichkeit genau zu sehen wo welche Vogelart vorkommt bzw. beobachtet wurde? Eine genauere Karte gibt es nicht? Bis jetzt kann ich ja nur schauen ob die Art in meinem Landkreis beobachtet wurde, aber wo genau sie dort gesichtet worden ist nicht! Ist das überhaupt machbar? Vielen Dank Gruß Marco

Kommentar von LBV-Team am 09.01.2012 um 09:02:50
Hallo Marco,
genauer als den Landkreis können wir es in der Karte heuer noch nicht auflösen. Wenn wir z.B. bis in einzelne PLZ-Bereiche gehen würden, könnten die Datenmenge in einigen Gegenden einfach nicht mehr für eine handfeste Aussage reichen.
In München werten wir es aber intern z.T. so genau aus, um die Entwicklung der Arten im Stadt-Land-Vergleich genau verfolgen zu können.
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G Schauberger am: 08.01.2012 um 19:29:09
Es ist für mich sehr bedenklich das gegenüber im Vorjahr, bei der Stunde der Wintervögel, bei mir im Garten eine Abnahme der Sichtungen von ca.90% vorliegt. Auch im Rahmen meiner Exkursionen als Naturschutzwächter stelle ich eine starke Abnahme im Bereich Peißenberg,Neue Berghalde,im Ammertal,und auf dem Höhenzug von Böbing bis Schönberg fest

Kommentar von Artenfreund am 08.01.2012 um 23:38:42
Hallo Schauberger ...ich glaube eher, daß diese rapide Abnahme bei dir witterungsbedingt ist..ich meine im Bereich Peißenberg ist die Welt landwirtschaftlich gesehen noch in Ordnung...bei mir war z.B. am 6.1.12 wenig los, heute am 8.1.12 habe ich ca. 90 Vögel gleichzeitig gezählt...aber eins ist sicher: die Monokultur Mais wird die Insekten und somit die Vogeldichte drastisch auf minimum reduzieren, einer Apokalypse gleich..mir egal, ich habe schon wegen der unaufhaltbaren Intensivierung der Landwirtschaft resigniert, ich mache intensivste Ganzjahresfütterung mit 50 Nisthilfen, weshalb ich einen ganzen "Zoo" im Naturgarten habe..traurig, daß man zu solchen Mitteln greifen muß....
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LBV-Team am: 08.01.2012 um 19:28:23
Fazit Tag 3
Achtung, die Eingabe ist noch bis 16. Januar möglich!
Die Zahl der Vögel pro Garten liegt praktisch auf Vorjahresniveau. Die Beobachtung vieler TeilnehmerInnen, dass so wenige Vögel in den Garten kommen, gleicht sich offensichtlich durch andere aus, wo es besonders lebhaft zugeht. Erfahrungsgemäß ändern die postalischen Meldungen hier aber auch noch einmal etwas. Es wäre wirklich verwunderlich, wenn es so bliebe. Warten wir’s ab.
Auf dem ersten Platz gibt es einen ständigen Wechsel. Dabei schneidet die Kohlmeise im Vergleich zum letzten schlechter ab, so dass der – ebenfalls etwas schwächere – Spatz mithalten kann. Dass der Feldsperling so weit vorne mit dabei ist, weil er häufiger und in größeren Schwärmen auftritt, ist eine große Überraschung.
Grünfink und Blaumeise bleiben stark. Amsel und Buchfink bleiben schwach.
Dass nun die Saatkrähe zu Elster und Rabenkrähe aufgeschlossen hat, ist ungewöhnlich. Die Kollegen vom NABU vermuten, dass es an ihrer Größe liegen könnte: Bei diesem Wetter sind sie sozusagen die einzigen, die man überhaupt noch zu Gesicht bekommt. Wir bleiben gespannt…
Erlenzeisig und Bergfink haben inzwischen fast ihr Vorjahresniveau erreicht. Wird’s doch noch Winter? Ein Zeichen dafür könnten auch die enorm vielen Wacholderdrosseln sein. Sie liegt satte 10 Plätze weiter vorne als 2011.
Heute kamen einige Besonderheiten herein, mit denen wir so nicht gerechnet hätten: So wurden uns Kiebitze gemeldet, was für diese Jahreszeit völlig ungewöhnlich ist. Außerdem liegen wir inzwischen bei ganzen sieben Rotmilanen!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein großes Dankeschön! Ohne Sie gäb’s hier gar nichts zu schreiben, weil es keine Daten gäbe!
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wusel aus Marktbergel am: 08.01.2012 um 19:07:19
Um dem Eintrag von heute morgen zu vervollständigen, die vögel sind meist wirklich in ihrer natürlichen Umgebung( Wald ,usw.) , da sie dort durch das milde Wetter genug Nahrung finden. Um ein paar Zahlen zu nennen in der Zeit von 14:00-17:00 habe ich auf meiner tour um Bergel, 3 Buntspechte , 1 Kolkraben, ca 30 Wacholderdrosseln, ca 15 Blaumeisen und ca 30 Kohlmeisen (in Trupps) im Wald angetroffen . Die meisen waren dabei an den austreibenten Büschen( weide , erle) die frischen Triebe abzufresssen. der Tisch ist doch reich gedeckt. Gruß Weiß Matthias

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 19:29:34
Hallo wusel
Du kannst das auch noch als Meldung abgeben. Wäre interessant.

Kommentar von wusel am 09.01.2012 um 09:26:42
Die beobachtung war in einem größeren Zeitraum und im Wald nicht daheim im garten. Gruß

Kommentar von wusel am 09.01.2012 um 09:29:03
Die beobachtung war in einem größeren Zeitraum und im Wald nicht daheim im garten. Gruß
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Geli Gehr am: 08.01.2012 um 18:45:56
Bei uns war das Übliche los, wenn die Sonne rauskommt :-) Seit der Ganzjahresfütterung befülle ich täglich frisch, gebe im Winter zusätzlich Sonnenblumenköpfe:-), Äpfel und Rosinen. Wenn es friert, gibt es zusätzlich selbstgem. Fettfutter mit Insektenzusatz. Im Jahr verbrauche ich ca. 80kg Futter; Die Feldsperlinge und Kohlmeisen haben aber auch dreimal gebrütet und hier ist immer was los. Besser als Fernsehen!!! Schönen Abend! grüsse geli

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 08.01.2012 um 19:13:11
Stimmt! vögel beobachten ist besser wie fernsehen! ich freu mich schon auf den Frühling! Wenn hoffentlich bei uns Kohlmeisen brüten.

Kommentar von Artenfreund am 08.01.2012 um 23:51:09
Hallo Geli Gehr..genau die gleichen Erfahrungen mache ich seit 3 Jahren...die Ganzjahresfütterung, natürlich fachgerecht, ist der absolute Schlüssel zum Erfolg...mehrmalige Bruten im Jahr..die Vögel äußerst robust...und beim Reinigen der Nistkästen keinerlei Verlust festzustellen...natürlich sind auch ausreichend Nistkästen zur Verfügung zu stellen...die Leute, die uns besuchen beneiden uns immer wieder wegen dem vielen Vogelgesang...
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Andrea Schindler am: 08.01.2012 um 17:47:24
In der gesamten Umgebung und somit auch in unserem Garten waren sehr viel weniger Vögel unterwegs als früher. Allerdings stellen wir schon seit dem letzten Sommer fest, dass wir fast nur noch Elstern, Eichelhäher und viele Amseln (haben alle Beeren verputzt) im Garten sehen.
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Mr Jay am: 08.01.2012 um 17:44:54
Hallo, um diese Zeit letztes Jahr war deutlich mehr los. Wäre es nicht sinnvoll bei dem Zählbogen die lokalen Wetter Verhältnisse mit anzugeben? Auch die Uhrzeit spielt eine rolle,Ich glaube bei mir gibt es eine vormittags und eine nachmittags Schicht. Eine frage noch, kann es sein das viele Vögel angst vorm Elster haben, hier gibt es ein Paar und immer wenn die oben im baum landen, sind die Futterstellen verlassen. Insgesamt eine schöne Beschäftigung, und erstaunlich was vorm Wohnfenster alles Rumfliegt. Auch meine beiden Katzen haben begeistert hinterm Fensternetz mitgezählt.

Kommentar von Margot Graf am 09.01.2012 um 09:36:53
Klar haben die Singvögel Angst vor den Elstern. Sie und ihre Nachkommen müssen auch leben und räumen im Frühjahr sowohl die Eier, als auch die geschlüpften Jungvögel aus den Nestern. Deshalb "hassen" die Singvögel auf Elstern und auch auf Buntspechte. Ich habe schon in unserem Garten beobachtet, daß ein Buntspecht ein Grünfinkennest nach und nach total ausgeräumt hat. Das ist halt die Natur und wir sollten das respektieren. So viel wie der "Mensch" mit seiner " Maiserie" ausrottet,tun sich die Tiere untereinander niemals an!Wir sollten das Verhalten von Elstern, Spechten und Eichelhähern eher als Mundraub betrachten, um das eigene Fortkommen zu sichern.--- Das Überhandnehmen von Elstern in unserer Gegend z.B., ist sicher auf den Rückgang der Raubvögel zurück zu führen. Ich bin auch für eine Ganzjahresfütterung, vor allem sollten im eigenen Garten nur Sträucher gepflanzt werden,die den einheimischen Vögeln auch im Sommer Nahrung bieten.Herzlichen Gruß M.
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Mörsch Peter am: 08.01.2012 um 17:01:55
Ich kann keine Online-Meldung abgeben, da meine Postleitzahl(81549,ohne Leerzeichen-wie gewünscht nicht akzeptiert wird). Wo liegt der Fehler? Danke

Kommentar von Mörsch Peter am 08.01.2012 um 17:08:51
Jetzt hat es funktioniert,damit ist das Problem wohl erledigt

Kommentar von Bernd am 10.01.2012 um 13:57:39
Ich habe auch drei Versuche benötigt, nur nicht verzagen und aufgeben! Worann es liegt, ist fraglich, fünfstellige Postleitzahl ist gleich fünfstellige Postleitzahl! Die Beobachtung mit den Elstern ist im Fränk. Seenland ebenso festzustellen, wo sie erscheinen, sind alle anderen Vögel geflüchtet. Da sie oft auf dem First des Nachbarn sitzen, sind unsere Futterstellen verwaisen.
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Trixi Daser am: 08.01.2012 um 16:54:59
Wir können leider auch nur berichten, daß wenig Vögel an unsere Futterstellen kommen. Das liegt vielleicht auch daran, daß in unserem Wohngebiet viele Futterstellen sind und die Vögel vermutlich eine nach der anderen aufsuchen. Im Landkreis beobachten wir auch viele Krähen und Elstern denen sicher auch viele Jungvögel zum Opfer fallen. Wir haben verschiedene Silberreiher gesehen, Graureiher und letzte Woche glitt eine wunderschöne Weihe über die Felder. Toll, was jetzt im Netz mit der Zählung möglich ist, wir verfolgen Ihre Seiten mit großem Interesse - danke dafür!

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 19:25:02
Danke für das Lob. Schön, dass es Ihnen gefällt!
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Marlis Börger am: 08.01.2012 um 16:43:27
Es war eine schöne und zugleich spannende Stunde für mich. Ich habe das Glück, dass ich von unserem Wintergarten aus direkt das muntere Treiben der gefiederten Futtergäste beobachten kann. Da steht im Garten u.a. eine große Birke mit verschiedenen Futterangeboten (Meisenknödeln,Futterspendern mit "selbst zubereiteter Futterware") und ein Vogelhäuschen. Der Andrang der Vögel ist zeitlich ganz unterschiedlich. Früh morgens und am späten Nachmittag ist Hochbetrieb. Da kommen ganz viele Kohl- und Blaumeisen, Grünfinken und Sperlinge. Im Vergleich zum letzten Jahr sind weniger Amseln und Buchfinken zu beobachten und nur ein Rotkelchen ließ sich sehen. Dafür nehmen Elstern zu, was für die kleinen Wintervögel nicht ohne Gefahr ist... Ich freue mich schon auf die nächste Zählung. Vielen Dank von hier
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Manuela Bergmann am: 08.01.2012 um 16:11:38
Für uns war es eine schöne Stunde im Garten ohne Futterhäuschen, aber mit viel Sträuchern und Bäumen und einem kleinem Bach. Dort konnten wir einen Turmfalken bei der Jagd auf kleine Schwärme beobachten und wie er sich unter der Brücke versteckte. In den Bäumen am Bach kam auch immer wieder der Fischreiher, der schon seit mehr als 15 Jahren ein Gast in unserem Dorf ist. Es war ein schöner Abschluß unser Weihnachtsferien.
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Dieter Pfaff am: 08.01.2012 um 15:55:06
Das Nichtaufsuchen der Futterhäuser hat sicher mit der milden Jahreszeit zu tun.Darüber hinaus war es sehr windig, das haben unsere Freunde garnicht gern. Mal sehen, wie es das nächste Mal aussieht. Ansonsten macht bitte weiter. Danke für die Infos.
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Bergbauer Ingrid am: 08.01.2012 um 15:43:16
Leider wird mein Futterhäuschen nicht mehr besucht. In der Umgebung habe ich mehrer Vögel beobachten können und morgens gibt es bereits Vogelgezwitscher. Ich bin insgesamt auf nur 7 Vögel 2 Kohlmeisen, 3 Amseln und 2 Krähen gekommen
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Ulrich am: 08.01.2012 um 15:30:26
Verwunderlich, dass wir unsere Beobachtungen in Baden-Württemberg mitteilen sollen, und dann nur Ergebnisse aus Bayern angezeigt werden.

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 15:35:52
@Ulrich: das ist die Stunde der Wintervögelseite vom LBV in Bayern. Wir haben die Aktion erfunden und seit letztem Jahr macht auch der NABU mit. Wir tauschen die DAten mit dem NABU aus, insofern sind sie nicht verloren. Vielen Dank, dass du mitgemacht hast!

Kommentar von Ulrich am 08.01.2012 um 15:40:19
Dann wäre es ja schön, wenn man den Link zur NABU Karte für Baden-Württemberg angezeigt bekäme.

Kommentar von Sabine am 08.01.2012 um 15:53:52
Hier bitte: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/ergebnis/?vogelart=Erlenzeisig&bundesland=&ort=&jahr=2012 Die Karten brauchen zwar relativ lange zum aufbauen, und ich krieg irgendwie auch keine bundesland-spezifische Karte hin bisher, aber auch die gesamtdeutsche Anzeige ist ja recht spannend.

Kommentar von Dirk am 08.01.2012 um 15:54:44
Hallo Ulrich, klicke einfach hier auf der Seite links unten auf das NABU-Logo. Du wirts dann auf die NABU-Seite weitergeleitet und kannst dort auch die Baden-Württemberg-Ergebnisse (auch auf Landkreisebene) dann entsprechend nachlesen.
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Markus am: 08.01.2012 um 15:03:49
Habe eben die Daten verwandter Zähler eingegeben. Ort: Wörth am Main / Unterfranken; PLZ = 63939. Die LBV-Datenbank ordnet die Postleitzahl aber Wörth / Oberbayern zu. Bitte berichtigen.

Kommentar von Markus am 08.01.2012 um 15:10:21
Weiterer Datenbankfehler: Habe vorhin bei Kloster Oberzell, PLZ: 97299 / Unterfranken gezählt. Hier ordnet es die Datenbank des LBV einem Oberzell in Oberbayern zu. Kann es sein, dass mehrere Orte durcheinander gekommen sind? Vielleicht kann jemand die Datenbank prüfen.

Kommentar von Markus am 08.01.2012 um 15:11:09
Edit: Die Datenbank ordnet die PLZ 97299 nicht Oberbayern, sondern Oberpfalz zu - richtig wäre Unterfranken.

Kommentar von Markus am 08.01.2012 um 15:17:45
Edit: Die Datenbank ordnet die PLZ 97299 nicht Oberbayern, sondern Oberpfalz zu - richtig wäre Unterfranken.

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 15:30:05
Danke Markus, das wird erledigt und haben wir schon weitergegeben.
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Jürgen am: 08.01.2012 um 14:36:50
Schade dass zur Zeit kein Schnee liegt.Wir haben drei Futterstellen im Garten und bei Schnee ist dort richtig Hochbetrieb..bei diesem Wetter leider nicht.Bunt und Grünspecht besuchen sonst oft die Futterstelle, auch richtige Schwärme von Staren, Stieglitzen und Sperlingen.Man müsste immer zählen wenn Schnne liegt.
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Angela am: 08.01.2012 um 14:05:44
War echt frustrierend. Sonst geht es echt rund am Futterhäuschen aber heute war in der einen Stunde echt tote Hose! Ich wollte noch auf einen traurigen Vorfalle hinweisen. Laut einem Bericht der lokalen Zeitung wurde kürzlich in Feucht (Kreis Nürnberger Land) an einem Weiher ein Schwanenpaar von einem Jäger erschossen. Formal betrachtet legal...
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LBV-Team am: 08.01.2012 um 13:18:30
Hochspannend: Der Erlenzeisig wird zwar inzwischen aus ganz Bayern gemeldet. Wenn Sie aber in der Karte "in % der Gärten" einstellen, dann sehen Sie, dass der Einflug offensichtlich aus Nordosten kommt. Im östlichen Oberfranken werden am meisten Vögel beobachtet.
Anders der Bergfink: Er ist am Alpenrand am häufigsten.
Sagen Sie mal ehrlich: Unsere neue Karte ist doch toll, oder?

Kommentar von Hartmut am 08.01.2012 um 14:37:57
Die neue Karte ist wirklich toll, hat jetzt lange genug gedauert, bis mal ein Lob kommt ;-) Dass so eine Programmierung nicht einfach ist und so ihre Tücken hat, sieht man an Grünfink, Rabenkrähe, Eichelhäher usw.: Die werden bei mir nicht richtig dargestellt, vermute, es liegt an den Umlauten?

Kommentar von Sabine am 08.01.2012 um 15:26:07
Ja, ich hab gerade ein wenig in den Karten herumgeklickt, wirklich interessant. Ich bin aus Baden-Württemberg und hab vorhin meine Daten eingegeben - keine sehr berauschende Artenvielfalt bei uns heute (Haussperling, Amsel, Blau- und Kohlmeise, Rotkehlchen, je 1 Elster und Rabenkrähe im Flug), und es war kalt und hat geregnet, als ich draußen saß.... Für Baden-Württemberg gibt es keine so schicke Karte, oder?

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 15:34:15
@ Sabine: Es gibt halt die NABU Karte, wo du auch die Vögepopulation dir anzeigen lassen kannst. @Hartmut: das ist ja blöd mit den Umlauten! Welchen Browser benutzt du? DAs wäre wichtig für uns wissen, da es oft daran liegt. Oder smartphone....da läufts auch noch nicht so gut......

Kommentar von Sabine am 08.01.2012 um 15:50:23
Ok, hab die Nabu-Karten inzwischen gefunden, danke für den Tipp!

Kommentar von Hartmut am 08.01.2012 um 15:51:51
Ich habe noch Windows XP und Internet Explorer 7 (mehr kann ich meinem alten PC nicht zumuten / Ressourcen- und Geldbeutelschonung durch längere Gerätenutzung).

Kommentar von Hartmut am 08.01.2012 um 16:05:16
Ich habe noch Windows XP und Internet Explorer 7 (mehr kann ich meinem alten PC nicht zumuten / Ressourcen- und Geldbeutelschonung durch längere Gerätenutzung).

Kommentar von Hartmut am 08.01.2012 um 16:19:08
Ich habe noch Windows XP und Internet Explorer 7 (mehr kann ich meinem alten PC nicht zumuten / Ressourcen- und Geldbeutelschonung durch längere Gerätenutzung).
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Maria am: 08.01.2012 um 13:13:15
Hallo hab gestern eine große Anzahl von Wildgänsen in der NÄhe von Lengfeld bei Bad Abbach, Kreis Kelheim entdeckt, waren ca. 100 Tiere, außerdem fliegen die Kohlmeisen auch regelmässig in unseren Nistkasten raus und rein. Heute waren auch Grünfinken da und der Kleiber lässt sich auch und ab zu blicken. Sonst großes Kompliment an euer Team, ich finde die Aktion mit der Vogelzählung echt super, danke.
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LBV-Team am: 08.01.2012 um 12:54:52
Hatte hier jemand behauptet, der Feldsperling wäre aus dem Rennen? Wir doch wohl nicht?
Er ist nämlich gerade Erster...
100.000 Vögel geknackt! Sehr schön! Da konnte man sonst immer schon mal andeuten, wer wohl Erster werden kann. Aber das würden wir heuer nie machen. ;-) So spannend, wie das ist!
Und bei der Amsel sieht es nicht mehr gaaaanz so schlecht aus. In der Verbreitung ("in % der Gärten") fällt der Rückgang immer geringer aus.
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Christine aus Ebern am 08 am: 08.01.2012 um 12:45:02
Wir haben ein sehr großes Grundstück. Ich habe zwei Vogelhäuschen aufgestellt. Regelmäßig finden sich dort Kohl- und Blaumeisen, Scharen von Grünfinken, Buchfinken, Feldsperlinge, Rotkehlchen, Kleiber und Amseln ein. Zudem haben wir auf dem Grundstück zwei Bundspechte, zwei Grünspechte, Eichelhäher und Elstern. Bei uns ist also schon was los am Vogelhäuschen.
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Eva am: 08.01.2012 um 12:23:23
Auch bei uns ist diesen Winter fast nichts los am Vogelhäuschen. Wir haben sonst immer Scharen von Grünfinken, Girlitze, Grünlinge und mindestens drei Gimpel, die regelmäßig kommen. Wo sind die ganzen Vögel diesen Winter?

Kommentar von Gisela am 08.01.2012 um 13:01:45
Ich hatte letzten Winter auch so eine große Artenvielfalt an meiner Futterstelle,es sind bisher nur ein Schwarm Spatzen,Grünfinken,ein paar Meisen,ebenso wenig Buchfinken,8 Amseln und 9 Türkentauben in meiner Zählung gewesen. Auch habe ich meine Häuschen gegen diese Kunststoffsilo ausgetauscht und die sind " meinen Gästen " nicht ganz geheuer,also werde ich kommenden Winter wieder austauschen,denke ich.
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Hartmut am: 08.01.2012 um 12:08:49
Während sich heuer ein großer Schwarm von Spatzen um unser Haus herumtreibt, habe ich - den ganzen Winter über - erstmals keine einzige Meise gesehen, obwohl sowohl Kohl- als auch Blaumeisen bei uns gebrütet haben.
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Ralf am: 08.01.2012 um 11:52:01
Im Verleich zu den letzten Jahren ist heute nichts los am Futterhaus. Denke das warme Wetter ist schuld.
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Gert am: 08.01.2012 um 11:34:39
Ich knacke ein paarmal am Tag 3 - 4 Walnüsse und gebe sie in einen Blumenuntersetzer aus Ton , der nicht kippen kann, aufs Fensterbrett. Es dauert nicht lange und Kohl-, Weiden-, Blau- und Tannenmeise räumen den Untersetzer leer.
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Inge vom Ammersee am: 08.01.2012 um 11:23:31
Schöne Aktion, die Vogelzählstunde! Sie motiviert mich immer wieder, zu beobachten und in meinem Vogelbildband: Die Vögel Mitteleuropas nachzuschauen, was da so fliegt!
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Claudia aus Nürnberg am: 08.01.2012 um 11:04:54
Hallo liebes LBV-Team, bis vor ca. 4 Wochen haben wir auch ein Grünfinken-Pärchen bei unserer Futterstelle gehabt. Warum ist gerade diese Art der Vögel niemals durchgängig anwesend - wir haben das Gefühl, dass die Grünfinken immer nur zu bestimmten Zeiten kommen, obwohl sich das Futterangebot nicht geändert hat.
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Gert am: 08.01.2012 um 11:03:26
Ich knacke ein paarmal am Tag 3 - 4 Walnüsse und gebe sie in einen Blumenuntersetzer aus Ton , der nicht kippen kann, aufs Fensterbrett. Es dauert nicht lange und Kohl-, Weiden-, Blau- und Tannenmeise räumen den Untersetzer leer.
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LBV-Team am: 08.01.2012 um 10:59:15
Ohne ihn jetzt demotivieren zu wollen: Aber der Feldsperling wird es wohl nicht mehr auf die Plätze 1 oder 2 schaffen. Dem geht das gerade die Puste aus.
Allerdings: Die Meldungen, die uns in den kommenden Tagen per Post zugehen, verändern oft nochmal einiges.

Kommentar von Claudia am 08.01.2012 um 15:05:47
Ich bemerke, dass seit 2 Jahren die Zahl der Feldsperlinge stark zunimmt. Waren es anfangs 2 oder 3, sind es jetzt Gruppen von ca. 15 Vögeln, die den Futterplatz bevölkern.
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Michi aus Bürgstadt am: 08.01.2012 um 10:28:03
Das muntere besichtigen meines Kohlmeisen Nistkasten geht weiter. Das Päarchen war heute wieder da. Ungewöhnlich gleich 4 Amseln in der Nachbarschaft. Das ist zur zeit selten
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Rudolf Nigrin am: 08.01.2012 um 10:20:51
Girlitz - diese Vogelart ist in den Zähllisten nicht zu finden. Er sucht bei mir regelmäßig im winterlichen Garten am Boden sein Futter(auch bei der Zählstunde war er dabei) und ich glaube nicht, dass ich ihn mit einem anderen Vogel verwechsle. Gibt es noch einen anderen Namen dafür?

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 10:50:14
Hallo Herr Nigrin,
Girlitze sind jetzt eigentlich in wärmeren Gefilden. Es könnte sich um einen Grünfink handeln, dazu würde passen, dass er auch mal am Boden nach Futter sucht. Oder um einen Erlenzeisig. Beides ist sehr, sehr, sehr viel wahrscheinlicher als ein Girlitz.
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wusel aus Marktbergel am: 08.01.2012 um 10:16:29
Hallo liebe Vogelfreunde Das mit den fehlenden Vögeln ist mir auch aufgefallen , aber nicht nur zu Hause. War gestern Nachmittag draussen unterwegs und habe an markanten Stellen wo die letzte Zeit immmer vögel waren( Hecke mit Wildfrüchten ) auch keine gesehen( Feldsperling, Amsel, Goldammer, Meisen, usw ). Das gleiche Problem hatten wir in Bad Windsheim mit gr. Abendseglern , für die ist die Witterung auch zu warm und das hat uns bis jetzt 16 Tiere zum Überwintern beschert. Die letzte haben wir an den Weihnachtsfeiertagen bekommen. Also ist das ein Witterungsproblem und nicht nur für die Vögel . Gruß Weiß Matthias
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Frank am: 08.01.2012 um 10:12:24
Auffällig die Dominanz der Feldsperlinge am Futterplatz. Auffällig auch das Fehlen der Erlenzeisige, die in den letzten Jahren oft zahlreich vertreten waren.
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Sabine am: 08.01.2012 um 09:33:10
Hallo, mir ist aufgefallen, dass auf der NABU-Seite ganz andere Zahlen für dieselben Gegenden in Bayern angezeigt werden als auf der LBV-Seite, also offenbar getrennt gezählt wird. Wann werden die Daten zusammengeführt?

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 10:52:18
Hallo Sabine,
wir importieren die NABU-Daten automatisch in kurzen Abständen. Umgekehrt geht es seltener. Von daher sind unsere Zahlen momentan aktueller. Am Ende werden aber überall die gleichen Zahlen stehen, denn wir werten das ja zusammen mit den Kollegen aus.
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Manfred Ascherl am: 08.01.2012 um 09:20:05
Hallo liebes LBV-Team,es liegt wohl an der milden Witterung,dass dieses Jahr keine Eichhörnchen Gimpel,Stieglitze,Zeisige trotz naturnaher Lage, zu sehen sind. Dagegen bevölkern Unmengen von Sperlingen unsere 9 Futterplätze.Von den Meisenknödeln ganz zu schweigen. Seit einigen Tagen beginnt der "Kampf" um die 5 Nistkästen nebst einem Spatzenhotel. Wer mach das Rennen? Meise oder Sperling?
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Edith Häring am: 08.01.2012 um 09:04:11
Hallo liebes LBV-Team, zu uns kommen seit ca. 2-3 Jahren fast nur noch Stieglitze (10 bis 20 Stck.), ein paar Blaumeisen u. Kohlmeisen u. manchmal auch 1 oder 2 Amseln u. vereinzelt auch noch Feldsperlinge. Natürlich freue ich mich auch über den Besuch dieser Vögel, aber noch vor einigen Jahren war bei uns im Garten ein buntes Treiben von vielen Arten zu beobachten wie z.B. Erlenzeisige in großer Menge, Buch- finken, Grünlinge, Kleiber, Gimpel, Blaumeisen,Kohlmeisen, Haubenmeise u. noch andere Meisen (vermute Mönchsgrasmücke) u. Buntspecht. Außerdem hatten wir vor ca. 4-5 Jahren einmal einen riesigen Schwarm von Tannenhähern im Garten. Da war es wirklich nur noch schwarz draußen!

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 10:54:53
Hallo Fau Häring
Tannenhäher sind natürlich außergewöhnlich! Da haben Sie wirklich Glück gehabt. Ob sich bei Ihnen in der Umgebung etwas verändert hat, so dass die Natur und damit die Zahl der Vögel großen Schaden genommen hat, können wir evtl. beurteilen. Bitte schicken Sie uns ggf. eine Email mit Ihrer Adresse an vogelzaehlung@lbv.de. Unsere Kollegen vor Ort gehen dem dann nach.
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Meinrad Krug am 08.01.201 am: 08.01.2012 um 08:25:27
Liebes LBV-Team, hier im Süden Münchens beobachte ich seit längerem, das sich immer wieder größere Schwärme Erlenzeisige ( rund 25-30 St.)auf der mir gegenüber liegenden Birke niederlassen. Dann weiß ich dass in Kürze ein Wetterumschwung mit Schnee und Kälte zu erwarten ist. Die Vögel bilden gewissermaßen eine Wettervoranzeige auch wenn es vorher garnicht so danach aussieht. Überhaupt ist es so, dass wenn Wetterwechsel stattfinden es zu einer größeren Aktivität unter den Singvögeln im Garten führt. Dann sieht man oft Vögel die man normalerweise nicht sieht.
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Michaela Schäfer am: 07.01.2012 um 22:27:58
Liebes LBV-Team, liebe Vogelfreunde, bei uns (in München-West) überwintert jedes Jahr eine große Anzahl Krähen, die ich leider nicht genau bestimmen kann. Sie sind viel größer als unsere einheimischen Arten und haben sehr große, dicke Schnäbel. Ich habe schon im Internet recherchiert, leider ohne den gewünschten Erfolg. In meinem Meldebogen habe ich jetzt nur manuell als 'sonstige Vogelart' 'Krähe' angegeben. Weiß vielleicht jemand aus der Gegend, um welche Art es sich handelt und woher sie kommen? Sie suchen tagsüber auf den Feldern bei uns 'um die Ecke' nach Futter und fliegen am späten Nachmittag in Scharen zu ihren 'Schlafplätzen'. Herzlichen Dank schon im voraus und weiterhin viel Spaß beim Vögel beobachten (ich habe dieses Jahr eine Gruppe von 16 (!) Stieglitzen gezählt, war selbst überrascht ;-) ).

Kommentar von LBV-Team am 08.01.2012 um 02:11:37
Hallo Michaela, nach Deiner Beschreibung klingt das nach Saatkrähe!
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Artenfreund am: 07.01.2012 um 21:11:15
Hier poste ich euch mal meine Beobachtungen.. Gerade die Feldsperlinge bilden in unserem Garten seit Jahren eine große Kolonie von ca. 100 Vögeln..sie "wohnen" in einem sehr großen verwachsenen Ligusterstrauch und zwitschern miteinander den ganzen Tag...natürlich sind auch andere Arten in großer Anzahl vorhanden, welche aber je nach Jahreszeit unterschiedlich vorhanden sind, z. B. hatten wir im Herbst ca. 20 Kohlmeisen für 3 Wochen zu Besuch...Auch ein Grünfinkenschwarm schaut gelegentlich vorbei..Die Voraussetzungen für diese Dichte sind: sehr großes Naturgrundstück, ca. 50 Nisthilfen und angesichts der ausgeräumten Natur, die Ganzjahresfütterung...Der Erfolg gibt mir recht!
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Josef Heger am: 07.01.2012 um 20:10:02
Hallo liebes LBV Team! Das ganze Jahr 2011 hatte ich immer so an die 10 bis 15 Feldsperlinge vor meinem Fenster.So ging das bis ca.Nov.letzten Jahres.Obwohl die Futterbehälter seitdem immer mit dem richtigen Körnern befüllt waren,sehe ich nun keine "Spatzen" mehr.Vermutlich ist es einfach zu warm.Kleiber u.Meisen alles Fehlanzeige.Mein Wohnort ist 82223 Eichenau.
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Gerald Pfiffinger am: 07.01.2012 um 19:44:31
Hallo liebes LBV-Team! Wir finden das heurige Jahr total spannend. Im Westen hatten wir Schnee, im Osten Regenwetter. Mal sehen was die Auswertung bringt. Mit den TOP 3 sind wir vorerst gleich auf! Hoffentlich melden auch alle! Denn auch "keine Vögel am Futterhaus" ist ein wichtiges Ergebnis! Beste Grüße aus Österreich! Gerald vom alpenrepublikanischen BirdLife-Partner

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 19:49:31
Lieber Gerald,
schön, dass es auch bei Euch so gut läuft. Ja, Ihr Glücklichen hattet zumindest in der einen Hälfte des Landes Schnee, wir hier ja praktisch gar nicht. Es wird wieder sehr spannend sein, die Endergebnisse zu vergleichen.
Wir wünschen ein schönes Meldungen-Eingeben!

Kommentar von Thomas am 07.01.2012 um 20:34:14
Servus Gerald. Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Euren tollen Ergebnissen und danke für die gute Kooperation!
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alisa am: 07.01.2012 um 19:43:56
Ich genieße es mit meinem Feldstecher vor den Fenster zu sitzen und die Vögel zu beobachten!Es ist lustig wie sie sich über die Sonnenblumenkerne streiten.Doch eines ist mir gegenüber letzten Jahr aufgefallen.Heuer gibt es viel weniger Vögel,warum ist das so? Liegt das am warmen Winter?

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 19:46:57
Ja, vermutlich schon. Aber wir sind auch wirklich gespannt, was am Ende herauskommt.
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LBV-Team am: 07.01.2012 um 19:32:38
Fazit Tag 2
Wir dürfen einen kurzen Blick auf den 2. Tag werfen:
Es sieht ganz danach aus, als wenn sich die Trends von gestern bestätigen: Kohlmeise, Haussperlinge und Feldsperling haben alle eine Chance auf den 1. Platz. Grünfink und Blaumeise können beide leicht zulegen, so dass sie auch beide einen Platz weiter vorne liegen als im Vorjahr. Amsel und Buchfink konnten heute keinen Boden gutmachen, eher im Gegenteil. Die Elster liegt momentan 4 Plätze höher als im Vorjahr. Die Rabenkrähe sogar sechs Plätze. Wir werden das Montag in der Expertenrunde diskutieren. Uns „Kommentatoren“ fallen momentan keine handfesten Gründe dafür ein. Es handelt sich ja nicht nur um eine relative Verschiebung, weil andere Arten so schlecht abschneiden. Beide Arten haben deutliche Zunahmen in der Verbreitung („in % der Gärten“)
Erste vereinzelte Wintergäste sind da: Erlenzeisige, Bergfinken und auch Wacholderdrosseln werden aus ganz Bayern gemeldet. Aber wie sagt die alte Regel: Ein Bergfink macht noch keinen Winter…
Besonders spannend sind die Meldungen von drei Rotmilanen. Die haben hier in Bayern jetzt im Winter eigentlich gar nichts „zu suchen“ (doch, Beute ;-) ) bzw. „verloren“. Wir wären sehr vorsichtig, daraus einen Trend zur Überwinterung abzuleiten. Aber wir gehen dem natürlich nach.
Danke, dass Sie mitmachen! Ohne Sie könnten wir nicht eine solche Aussage treffen!

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 19:51:07
Es kam gerade die Anmerkung, dass wir bisher nur ein Zehntel der Vorjahresmeldungen haben. Das ist schon richtig, aber die meisten Meldungen kommen ja noch: per Post. Denn bis zum 16.1. kann noch gemeldet werden. Darum spiegelt die Beteiligung jetzt noch nichts vom Endergebnis wider.

Kommentar von Laurafisch am 07.01.2012 um 21:51:47
Es wurden aber definitiv weniger Bilder eingesendet und heute ist schon der zweite Zähltag gewesen. Ich suche mal ein oder zwei von heute heraus...
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LBV-Team am: 07.01.2012 um 19:03:01
Vielleicht wirds doch noch Winter? Nun zeigen sich ein paar Wintergäste: Bergfinken und Erlenzeisige sind doch da in Bayern. Interessant:
Stellen Sie die einfach mal ein in der Ergebniskarte: Die Schwärme vom Erlenzeisig verteilen sich über ganz Bayern.
Der Bergfink "bleibt an den Alpen hängen" und ist fast nur dort zu sehen.
Und aus Augsburg und Aichach-Friedberg wurden sogar ein paar Seidenschwänze gemeldet...
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VEITH MANGOLD am: 07.01.2012 um 18:28:39
sevus ich wüsste gerne was man gegen diese trichomonaden am futterplatz machen kann ? kann man den vögelen mit irgendwelchen medikamenten helfen? ich mache mir sorgen

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 18:47:05
Hallo, in erster Linie sollte man darauf achten, dass die Futterstellen immer regelmäßig gereinigt werden und im Idealfall das Futter nicht durch Kot verunreinigt wird. Auch Wassertränken sollten immer wieder gereinigt und mit Frischwasser aufgefüllt werden. Noch besser wäre es auf das Tränken der Tiere zu verzichten. Sollten kranke od. tote Tiere festgestellt werden, dann voresrtdas Füttern ganz einstellen!
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Jürgen am: 07.01.2012 um 17:50:37
Wir haben schon jahrelang viele Amseln im Garten und auch Kohlmeisen.Sperlinge null. Mich wundert dass etliche, zwischen 7 und 15 Amseln im Garten sind und wenige Meter davon mehrere Elstern herum hüpfen. Habe auch schon mehrmals liv erlebt wie eine Amsel von einem Raubvogel geschlagen wurde, konnte aber den Raubvogel nicht bestimmen. Wahrscheinlich sind es Habichte.
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Alex aus Hof (Oberfranken am: 07.01.2012 um 16:35:04
Hallo. Wir haben/hatten im letzten Jahr auch sehr viele Krähen und Elstern hier, die schon viele Amselnester ausgeräubert haben - es tut wirklich im Herzen weh sowas zu sehen, wenn die Eier kaputt sind, wenn die Amseln im Flug! von den Elstern gejagt und angegriffen werden, und wir haben im letzten Kahr erlebt das vor unserer Terasse ein großer Vogel war der sich eine ausgewachsene Amsel geholt hat :( Man Füttert und macht alles und dann kommen diese "Mistviecher" ... klar die wollen auch leben aber dann bitte wo anders! Nunja, dieses Jahr ist es etwas besser will ich fast sagen, trotz schlechten Nachrichten das viele Amseln ausgestorben wären, sind bei uns täglich zwischen 15 Stück und mehr noch, Spatzen kann man schon fast nicht mehr zählen, das ist Wahnsinn, und auch Goldammern und viele Kohl- und Blaumaisen. Aber es stimmt, es ist einfach zu mild noch dafür das Januar ist, wenn es noch kälter wird kommen bestimmt noch mehr und ganz andere Vögel. In diesem Sinne, immer schön beobachten unsere kleinen gefiederten Freunde =) Gruß

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 17:10:29
Hallo Alex, was Du beschreibts ist einfach "Natur live". Sicherlich für viele von uns nicht immer einfach hinzunehmen. Aber Arten wie die Amsel sind mit ihren recht großen Gelgegrößen und den mehrfachen Bruten pro Jahr auf solche "Eregnisse" auch angepasst

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 07.01.2012 um 17:15:58
Hallo Die Kohlmeise hat ja auch meist zwei Bruten oder die Blaumeise.stimmt das denn?ich hab das gelesen.

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 17:25:36
Ja, wobei bei der Blaumeise die Zweitbruten eher selten sind. Bei der Kohlmeise schon
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Django aus dem Fichtelgeb am: 07.01.2012 um 16:08:19
Nun ja, sind schon interessante Beiträge. Natürlich spielt die Witterung eine große Rolle, der Schnee. Bei meiner Zählung am 6.1. lagen ca. 30 cm Schnee bei einer moderaten Temperatur von 0 Grad Celsius. Im letzten Jahr waren es ca. 50 cm Schnee und ca. -5 Grad Celsius. Dar Andrang an den Futterhäusern war in beiden Jahren gleich stark, das liegt an der Schneedecke. Jede Menge Feldsperlinge, Amseln, Goldammern, Blau- Kohlmeisen und Erlenzeisige. Es fehlt bisher der Specht (lecker diese Meisenknödel), Schwanzmeisen und die Seidenschwänze vom letzten Jahr. Aber es ist halt noch zu warm. Für diesen Andrang haben wir vier Futterstellen bereitgestellt. Das gibt weniger Streß für die Piepmätze. Wenn man noch für gute Anflugmöglichkeiten sorgt, dann ist alles perfekt. Dann warten wir mal das nächtes Jahr ab, bin gespannt! Ich wünsche Allen eine schöne Zeit!

Kommentar von Dirk am 07.01.2012 um 17:04:07
Bei uns war am Futterhaus fast nichts los: nur wenige Kohl- und Blaumeisen sowie eine Amsel. aber heir regnet es auch immer wieedr und zeitweise ist es stürmisch. Schnee ist keiner vorhanden. Wie in veilen Teilen Bayerns sicherlich auch
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Christel : 07.01.2012 am: 07.01.2012 um 15:58:46
Leider haben die Elstern das Nest der Amsel ausgeräumt, danach habe ich sie nicht mehr gesehen. Bei uns haben sich die Krähen und Elstern stark vermehrt. Es ist aber schön zu sehen, dass die Spatzen in einer großen Zahl vertreten sind.
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Thomas und Laura am: 07.01.2012 um 15:46:01
Wir waren gestern total enttäuscht, da am Vogelhaus kaum was los war. Die warme Witterung und eine leere Futterstelle in den vergangenen Tagen waren wohl Schuld. Heute aber war richtig viel los, das Haus war im wörtlichen Sinne voll. Familie Schwanzmeise hat uns wieder besucht (10 auf einen Schlag). Es ist immer herzerwärmend, da die Familie bereits seit 3 Jahren immer wieder auftaucht. Frage: leben Kleiber alleine? Leider taucht immer nur ein einzelner Kleiber auf. Abschließend noch ein Link der uns sehr gut gefällt. http://www.wildvogelhilfe.org/index.html Liebe Grüße an alle Vogelfreunde

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 16:12:07
Hallo Laura, Hallo Thomas, danke für Euren Hinweis auf den interessanten Link. Kleiber trifft man in der Regel nur in wenigen Exemplaren an. Sie sind nie in Trupps unterwegs wie bspw. die Schwanzmeisen oder Spatzen. Sie schließen sich aber gerne Meisenschwären an. Auch im Winter ernähren sich Kleiber vorwiegend von Spinnentieren und Insekten, die sie mit ihrem relatiiv langen und spitzen Schnabel aus den Rindenspalten von Bäumen ziehen. Ihre gekonnte Kletterakrobatik kommt ihnen dabei natürlich zugute. Sicherlich auch eine Erklätung warum Kleiber eher selten und nur in wenigen Exemplaren am Futterhaus anutreffen sind
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Laurafisch am: 07.01.2012 um 13:17:22
Auf "meine" Meisen ist Verlass. Hat sich gelohnt, auch während den Ferien alle paar Tage zu meinem Arbeitsplatz zu fahren und sie nicht verhungern zu lassen :D An der Futterstelle waren 9 Kohlmeisen und 4 Blaumeisen, zum ersten Mal eine Ringeltaube nicht nur hinten auf den Bäumen, sondern auch am Teller, sowie Grün- u. Buchfinken, ein Amselpaar, das Rotkehlchen, der Eichelhäher ohne Partner und zwei Elstern, die dieses Jahr warum auch immer ihr Junges verloren haben. Allerdings waren vermutlich wegen dem Regen keine anderen Rabenvögel, Spechte und Distelfinken in der weiteren Umgebung. Der Kleiber vom letzten Jahr ist gar nicht mehr da.
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Markus am: 07.01.2012 um 11:56:17
Hallo, interessant wären Vergleichsdaten von Jahren mit gleicher Witterung. Die letzten beiden Jahre sind nicht repräsentativ, um Abweichungen zur aktuellen Zählung feststellen zu können. Letztes Jahr: Schneemassen über Monate hinweg, Nahrungsmangel, Fütterung in vielen Gärten --> Überall waren Vögel in den Gärten unterwegs. Dieses Jahr: Sehr mild, Vegetation zum Teil noch aktiv, Früchte an vielen Büschen --> Vögel halten sich v.a. in Wildhecken und an Waldrändern auf. Hinzu kommt der massive Regen am Zählwochenende, da zeigen sich Vögel im Allgemeinen nicht. Daher erscheinen hier auch so viele Meldungen über eine geringer Zahl an Vögeln. Würde daher bitten, auch die Witterung in die Eingabemasken als Faktor aufzunehmen. Würde mich zudem für genaue Angaben zur Veränderung der Schwarmgröße interessieren. Kann man diese abrufe?. Der Hinweis, dass z.B. die der Amsel um über 10% abgenommen hat, lässt einen großen Interpretationsspielraum zu. Beste Grüße Markus

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 12:17:02
Hallo Markus, danke für deinen Kommentar. Was du schreibst, ist völlig richtig. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Zählung über viele Jahr zum selben Zeitpunkt durchführen und dabei auch uns weiterentwickeln. Deshalb haben wir dieses Jahr auch zwei "neue Ampeln" eingeführt, die Entwicklung der Schwarmgröße und den prozentualen Anteil der Vögel in den Gärten. Das zusammen gibt verlässlicheren Überblick über die Entwicklung der Vögelpopulation als nur deren przentualer Anteil. Wir werden in Zukunft auch ein Modul einführen, wo Sie Ihre Meldungen der Vorjahre ersehen können. Das ist in Arbeit. Für die Interpretation der Ergebnisse geben Sie uns bitte noch ein wenig Zeit. Herzlichen Dank!

Kommentar von Markus am 07.01.2012 um 12:49:58
Herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldung! :)
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Michi aus Kreis Miltenber am: 07.01.2012 um 11:23:25
Hallo Kann es sein dass die Kohlmeisen sich schon verpaart haben und sich schon Nistkästen "anschauen"? habe es zufällig beobachtet, dachte sie kommen zum Fressen dabei sind se in dn Nistkasten geflogen. Großes Komliment an das ganze LBV Team!!

Kommentar von Markus am 07.01.2012 um 11:57:43
Selbe Beobachtung im Kreis Miltenberg (Wörth) seit ein paar Wochen. Allerdings kein Nistmaterialeintrag. Eventuell nur "Flucht" vor nassen Witterung?

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 07.01.2012 um 12:16:33
Stimmt markus bei mir war auch kein Nismaterial drinne!

Kommentar von LBV-Team am 07.01.2012 um 12:19:25
Haben noch andere ähnliche Beobachtungen gemacht wie @Michi und Markus? DAs wäre sehr spannend zu erfahren!

Kommentar von Kathrin am 07.01.2012 um 12:37:35
Bei mir hat vorgestern ein Kohlmeisenpäärchen ausführlich den Nistkasten inspiziert. Dachte, die suchen vielleicht Schutz vor dem Wind & Regen. Vielleicht sehen sie sich auch schon mal um.

Kommentar von Markus II am 07.01.2012 um 13:17:22
Bei mir fliegen ständig Kohlmeisen und Blaumeisen von der Futterstelle direkt zum Nistkasten. Die Feldsperlinge fliegen vereinzelt auch die Nistkästen an.

Kommentar von Gerhard am 07.01.2012 um 14:22:43
Hier kontrollieren Kohl-u.Blaumeisen seit November alle Nistkästen, auch Starenkästen nach deren Wegzug. Nächtliche Kontrollen meinerseits zeigen aber erst Mitte Januar Kohlmeisen und hier immer Männchen.

Kommentar von Heribert am 07.01.2012 um 19:38:57
Ich beobachte seit vielen Jahren, daß im Winter bereits ab 15 Uhr nachmittags (besonders bei schlechter Witterung) Kohlmeisen-Männchen in die Nistkästen reinfliegen und bis zum nächsten Morgen nicht mehr herauskommen. Mir wurde von LBV-Fachleuten gesagt, daß die zum geschützten Übernachten in die Kästen fliegen. Deshalb ist auch die Kastenreinigung im Herbst so wichtig (das alte Nest muß raus),damit keine tierischen Parasiten die schlafenden Vögel belästigen können.

Kommentar von Gert am 08.01.2012 um 10:42:27
Ich habe die Nistkästen auch immer ausgeräumt, aber dabei leider einmal eine Haselmaus um ihr Winterquartier gebracht. Seit dieser Zeit schaue ich immer vorsichtig nach, ob der Nistkasten nicht schon bewohnt ist. Im Nistkasten ist dann mehr Nistmaterial als gewöhnlich.
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Michi aus Kreis Miltenber am: 07.01.2012 um 10:37:50
Hallo Bei uns regnet es. An futterplätze bei uns und in der Nachbarschaft ist nichts los! Ich konnte nur melden weil ich mit dem Hund draussen war. Die Bäume und Sträucher hängen noch gut bis sehr gut mit Früchten voll.
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Stephan am: 07.01.2012 um 10:35:32
habe gestern an der U-Bahn-Station Bärenschanzstraße in Nürnberg einen Schwarm Schwanzmeisen beobachtet, Mitten in der Großstadt. Es waren mindestens 10 Exemplare. In meinem Garten im Süden der Stadt sieht es leider schlecht aus. 1 Blaumeise, 1 Amsel. Sind die Vögel alle im Wald?
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Carrot am: 07.01.2012 um 10:34:29
Ich glaube nicht, dass der Feldsperling bei uns (Oberfranken, Dorf) im letzten Winter nur wegen der Kälte häufig anzutreffen war. Wir haben ihn das ganze Jahr über oft gesehen, er brütet auch unter dem Dach und im Meisen-Nistkasten. Dagegen gab es im letzten Winter fast gar keine und auch im Sommer viel weniger Haussperlinge als Feldsperlinge bei uns (Verhältnis höchstens 6:1). Und jetzt bei der Zählung: Gestern und heute, nach Schneefall, so viele Feldsperlinge wie fast nie, mehr als vor 1 Jahr, und kein einziger Haussperling. Ich vermute dass entweder der Feldsperling den Haussperling verdrängt oder dass er hier auf dem Dorf schon immer einfach besser zurechtkommt. Mal sehen wie es bayernweit aussieht im Verhältnis der beiden Spatzen.
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Sasi am: 07.01.2012 um 10:19:53
Da bei uns in der Gegend bis jetzt noch gar kein Schnee liegen geblieben ist (beinahe alles noch grün) und das Anfang Januar, war letzten Winter schon deutlich mehr los in meinem Vogelhäuschen. Da musste ich fast jeden Tag Futter nachfüllen. Diesesmal so gut wie gar nicht. Ich füttere Erdnüsse und Sonnenblumenkerne. Die Fettringe, Knödel und Mischfutter wurden gar nicht beachtet, also hab ich das weggelassen.
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LBV-Team am: 06.01.2012 um 21:21:09
Unser Fazit des 1. Tages
Die Zahl der Vögel pro Garten ist bisher ca. 10% niedriger als im letzten Jahr. Das deckt sich mit den Beobachtungen vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass weniger Vögel an ihre Futterstellen kommen.
Und so sieht es im „Starterfeld“ aus:
Haussperling und Kohlmeise liefern sich wieder einmal ein Kopf-an-Kopf-Rennen heute. Dass es so eng ist, ist nicht auf die Stärke des Spatzen, sondern auf die Schwäche der Kohlmeise zurückzuführen. Denn er ist ja wieder einmal weniger weit verbreitet als noch im Vorjahr. Die Gründe für die Situation der Kohlmeise sind uns nicht klar – falls es überhaupt so bleibt – aber sie war letztes Jahr auch erstaunlich stark.
Beim Feldsperling hätten wir mit einem schlechteren Abschneiden gerechnet. Denn letztes Jahr hatte ihn der Winter in die Gärten getrieben. Mal sehen wie das weitergeht.
Vom einem Grünfinkensterben kann bisher glücklicherweise nicht die Rede sein. Auch in Oberbayern, wo wir die meisten Meldungen über tote Grünfinken erhielten, sieht es gut aus. SCHÖN!
Die Amsel auf dem 6. Platz ist wirklich ein Trauerspiel. Wir müssen abwarten, ob das so bleibt… Gleiches gilt für den Buchfink.
Die Elster macht sich dagegen stark und legt kräftig zu.
Interessant ist es bei der Rabenkrähe: Sie tritt in kleineren Schwärmen auf aber an mehr Orten. Das passiert oft, wenn sie bejagt werden. Dann verteilen sie sich einfach mehr. Ob das hier der Grund ist, wissen wir aber nicht.
Ja, das arme Rotkehlchen schneidet schlecht ab. Dabei müsste es von der milden Witterung eigentlich profitiert haben. Abwarten…
Die Beteiligung ist im Rahmen.

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 21:22:06
Und was sagen Sie dazu, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Wie sieht es aus in Ihrem Landkreis?

Kommentar von isle am 07.01.2012 um 10:29:52
Kohlmeisen gibt es bei uns so viele wie jedes Jahr, nur treten sie in kleinen Trupps auf.Die Feldsperlinge und Stieglitze haben sich mit den Grünfinken (6-28 Einzelvögel)zusammengeschlossen. Buchfinken zeigen sich meist mit den Bergfinken zusammen.
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Evi und Hans Landkreis Fr am: 06.01.2012 um 21:18:04
Wir haben letzte Woche bei uns ein Nilgänsepärchen in einer Wiese an der Amper beobachtet. Für uns eine absolute Attraktion. Die Wintervogelzählung haben wir uns für morgen vorgenommen.
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gisela am: 06.01.2012 um 19:29:40
In meinem Garten ist ein Grünfink gestorben und ich habe es beobachtet,er hat mir sehr leid getan. Weil ich eine Infektion für andere Vögel vermeiden möchte,habe ich alle meine Futterhäuschen entsorgt,ich hatte viele Holzsilos hängen,sie hatten nur eine kleine Einkerbung mit Sitzstange und ich habe täglich gesäubert,um Krankheiten zu vermeiden und hatte ein gutes Gewissen,es richtig zu machen. Es war schon manchmnal etwas Vogelkot dran,weil sich so mancher Sperling schräg drauf gesitzt hat. Nun habe ich diese Kunststoffsilo und Fettfutter aufgehängt aber die Vögel fressen nicht aus den Silo´s, warum ??

Kommentar von Marc am 06.01.2012 um 19:40:05
Hallo Gisela,sollte dein Futtersilo hell silbrig glänzend sein oder gar spiegeln erschrecken sich die Vögel oftmals daran! Ich habe bei mir beobachtet, dass die Vögel anscheinend annehemen, dass ein Rivale schon da ist. Weiße Silos aus Kunststoff sind diesbezüglich kein Problem.

Kommentar von Gisela am 06.01.2012 um 20:11:49
Ja, ich habe eines mit silbrigem Deckel und Auffangschale und mehrere durchsichtige mit grünem Plastik und mit Plastiksitzstange,aber es traut sich keiner dran.Sie sind nur am Fettfutter,ich bin richtig traurig weil ich so viele " Fresser " hatte und nun sowas.!

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 20:55:04
Hallo Gisela,
bitte den Grünfink nur mit Handschuhen anfassen und in einer Plastiktüte in den Restmüll entsorgen!
Wann hast du die Häuschen ausgetauscht? Manchmal brauchen die Vögel eine Zeit, um sich umzustellen.

Kommentar von Gisela am 07.01.2012 um 08:19:43
Hallo, 1.Habe ich genauso gemacht wie von Euch empfohlen. 2.Die Häuschen sind vor vier Tagen ausgetauscht worden.
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Marc aus der Rhön am: 06.01.2012 um 19:26:00
Guten Abend zusammen alle Vogelliebhaber, ich habe die Vermutung, dass der milde Witterungcharakter erheblichen Einfluss auf unsere Wintervögel hat. Bei mir hier am Waldrand und im Wald selbst sind dieses Jahr viel mehr Vögel zu beobachten. Ich glaube, dass das Nahrungsangebot für viele Körnerfresser im Wald und in der Flur dieses Jahr erheblich besser als leztes Jahr ist. Ebereschen, Buchen und Weißdorn tragen immer noch satte Früchte. Es besteht für viele Vögel kein Nahrungsmangel, um in die Siedlungen an die Futterstellen zu ziehen. Unsere skandinavischen Gäste, wie Bergfinken und die Zeisige der nordischen Populationen fehlen dieses Jahr bei mir an den Fütterstellen völlig! Auch dort im hohen Norden zeigt sich der Winter derzeit mild. Auch der Kernbeißer ist bei mir normalerweise ein verlässlicher Wintergast an der Futterstelle-er liebt Kirschkerne über alles! In diesem Winter ist er für mich nur mit dem Fernglas zu sehen-hoch oben in den Buchenwipfeln...

Kommentar von Michi aus Bürgstadt am 06.01.2012 um 21:03:20
das kann ich nur bestätigen Marc! ich habe die gleiche erfahrung. ich hatte glück dass heute noch viel da waren aber das war einmal dann war fast nichts mehr nur noch aufm spaziergang

Kommentar von Markus aus MSP am 06.01.2012 um 22:37:42
Diese Ansicht teile ich. Ich sehe keinen Grund zur Besorgnis bezüglich bestimmter Vogelarten. Auch scheint das Thema "Amselsterben" weitaus weniger brisant zu sein, wie oft in der Presse suggeriert worden. Die letzten beiden schneereichen Winter machten eine Fütterung sinnvoll, daher massierten sich die Vögel auf Grundstücken mit Futterplätzen. In unserer Nachbarschaft füttert dieses Jahr bisher niemand, daher fehlen auch typische Gäste wie Kernbeißer etc.
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Laurafisch am: 06.01.2012 um 17:25:40
Habe wie letztes Jahr auch wieder im Veitshöchheimer Hofgarten gezählt. Bin mit schlechter Laune losgezogen, aber entgegen meinen Erwartungen waren sehr viele Vögel da. Diesmal keine hundert Rabenkrähen, aber 46 Ringeltauben, die offensichtlich genervt vom Regen in den Bäumen saßen. Am See, der gerade wieder mit Wasser gefüllt wird, war ein kleiner Schwarm mit Lachmöwen. In einer der uralten Platanen am kleinen See sind die Vögel des Jahres gelandet, 15 Dohlen. Einen Baumläufer konnte ich leider nicht genau bestimmen und ich habe Blaumeisen über Politik schimpfen gehört. Da auch der Hofgartenkater mit mir sprechen kann, wundert mich das überhaupt nicht...

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 17:51:06
Hallo Laurafisch. Du , und natürlich, was du zählst, begeisterst uns. Wir geben Deinen Kommentar an die Kollegin in der Sperre weiter, damit sie die Beobachtung auch durchlässt. Beste Grüße

Kommentar von Laurafisch am 06.01.2012 um 18:06:00
Hallo und dankeschön, dass ihr meine Meldung gleich frei gebt! Ich habe den Baumläufer nicht eingetragen, allerdings weiß ich wie gesagt nicht, welche Art es genau war.

Kommentar von Markus am 06.01.2012 um 22:43:19
Sind die Schwanengänse sowie die Kanadagans im Schlosssee dieses Jahr auch wieder unterwegs? Meist sind es übrigens Gartenbaumläufer, die in Parks unterwegs sind.

Kommentar von Laurafisch am 07.01.2012 um 13:10:44
Hallo Markus, ja, sind sie. Im Album sind zwei von den Gänsen zu sehen :-)

Kommentar von Markus am 07.01.2012 um 17:48:14
In welchem Album?

Kommentar von Laurafisch am 07.01.2012 um 18:15:52
Links oben bei "Ihre Bilder". Dann das Gästebuch öffnen

Kommentar von Markus am 09.01.2012 um 15:40:50
Besten Dank für den Hinweis. Wollen Sie Ihre Beobachtungen nicht auch in der naturgucker.de - Datenbank einpflegen? Dort ist auch der Rokoko-Garten enthalten. Der Schlossgarten hat immer wieder Überraschungen parat, vom Eisvogel bis hin zum Seidenschwanz. Um das Wissen/die Beobachtungen dauerhaft zu sichern, ist diese Datenbank ideal.
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Laurafisch am: 06.01.2012 um 17:21:51
Habe wie letztes Jahr auch wieder im Veitshöchheimer Hofgarten gezählt. Bin mit schlechter Laune losgezogen, aber entgegen meinen Erwartungen waren sehr viele Vögel da. Diesmal keine hundert Rabenkrähen, aber 46 Ringeltauben, die offensichtlich genervt vom Regen in den Bäumen saßen. Am See, der gerade wieder mit Wasser gefüllt wird, war ein kleiner Schwarm mit Lachmöwen. In einer der uralten Platanen am kleinen See sind die Vögel des Jahres gelandet, 15 Dohlen. Einen Baumläufer konnte ich leider nicht genau bestimmen und ich habe Blaumeisen über Politik schimpfen gehört. Da auch der Hofgartenkater mit mir sprechen kann, wundert mich das überhaupt nicht...
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Gert am: 06.01.2012 um 17:13:56
Komischer Vogel Ich beobachte seit geraumer Zeit einen Vogel, ähnlich einer Rabenkrähe mit schwarzem Kopf und im übrigen Gefieder ähnlich wie ein Greifvogel. Er ist mit einigen Rabenkrähen unterwegs auf Futtersuche. Er ist genauso groß wie eine Rabenkrähe, aber leider sehr kamerascheu, darum habe ich auch kein Bild von ihm. Hat jemand schon einmal so einen Vogel gesehen? Von weitem erscheint er grau. Was für ein Vogel könnte das sein?

Kommentar von Laurafisch am 06.01.2012 um 17:27:59
@Gert: Kommen in deiner Gegend Nebel- u. Rabenkrähen gleichzeitig vor? Dohlen haben auch ein teilweise graues Gefieder, sind aber etwas kleiner.

Kommentar von Gert am 06.01.2012 um 17:52:28
Nebelkrähen kommen sicherlich in der weiteren Umgebung vor und ich habe auch schon an einen Mischling zwischen Nebel- und Rabenkrähe gedacht, aber das graue Gefieder erinnert beim Auffliegen eher an das eines Habichts oder Falken und ist kein einheitliches Grau.
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Helga Friedl am: 06.01.2012 um 17:00:48
Die Witterungsverhältnisse heute (um Null Grad, dazu fast ständig Schneefall) begünstigten den Besuch der Vogelschar an den Futterstellen, ich habe mich gefreut, heute den ersten Zeisig zu sehen. Dompfaffen, männlich und weiblich, sind ständige Gäste bei uns, auch die Grünfinken. Amseln nicht so viele wie in den Vorjahren.

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 20:56:35
Schön, dass Sie einen Zeisig gesehen haben. Die vermissen wir richtig!
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Martin Trapp am: 06.01.2012 um 17:00:15
Komme gerade von der Führung der Kreisgruppe Augsburg rund um die Musterfutterstelle im Botanischen Garten. Ergebnis: 50 sehr interessierte Teilnehmer, die noch fleissig Zählunterlagen mitgenommen haben. Gute Gespräche, aber keine Vögel. Oder doch: 1 Zeitungsente. Paula Print, das Maskottchen der Kinderseite der Augsburger Allgemeine liess sich vom Pressefotographen ausgiebig bei der Begutachtung der Futtergeräte ablichten und wollte unbedingt durch mein Fernglas schauen.
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Maria am: 06.01.2012 um 16:52:01
Hallo war heute bei herrlichem Sonnenschein spazieren und habe 6 lustig turnende Stieglitze, auch genannt Distelfinke entdeckt, wie sie sich über die Früchte eines Baumes gefreut haben.Sonst kann ich auch nur bestätigen, dass viel weniger Vögel an die Futterstellen kommen. Bin schon sehr auf alle Ergebnisse bzw. die tollen Bilder gespannt. Liebe Grüße an alle Vogelfreunde
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Martin Trapp am: 06.01.2012 um 16:51:48
Komme gerade von der Führung der Kreisgruppe Augsburg rund um die Musterfutterstelle im Botanischen Garten. Ergebnis: 50 sehr interessierte Teilnehmer, die noch fleissig Zählunterlagen mitgenommen haben. Gute Gespräche, aber keine Vögel. Oder doch: 1 Zeitungsente. Paula Print, das Maskottchen der Kinderseite der Augsburger Allgemeine liess sich vom Pressefotographen ausgiebig bei der Begutachtung der Futtergeräte ablichten und wollte unbedingt durch mein Fernglas schauen.

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 17:49:29
Hallo Herr Trapp, super, das freut uns, dass so viele da waren! Haben sie die Vögel verscheucht?! Wir würden uns sehr freuen, wenn sie uns einmal ein Bild der Musterfutterstelle schicken würden, am liebsten mit Leuten. Herzliche Grüße Ihr LBV Team
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Martin Trapp am: 06.01.2012 um 16:47:44
Komme gerade von der Führung der Kreisgruppe Augsburg rund um die Musterfutterstelle im Botanischen Garten. Ergebnis: 50 sehr interessierte Teilnehmer, die noch fleissig Zählunterlagen mitgenommen haben. Gute Gespräche, aber keine Vögel. Oder doch: 1 Zeitungsente. Paula Print, das Maskottchen der Kinderseite der Augsburger Allgemeine liess sich vom Pressefotographen ausgiebig bei der Begutachtung der Futtergeräte ablichten und wollte unbedingt durch mein Fernglas schauen.
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Heribert am 06.01.2012 um am: 06.01.2012 um 16:13:24
Zwei Verbesserungsvorschläge erscheinen mir wichtig: 1. Ein noch deutlicherer Hinweis darauf, daß Mehrfachzählungen derselben Vögel unbedingt zu vermeiden sind, indem man wie bereits erwähnt, nur die jeweils höchste Anzahl einer Art zählt, die man g l e i ch z e i t i g sieht. 2. Eine g r o b e Angabe über das Beobachtungsgebiet(Habitat), Z.B. Innenstadt, Stadtrandgarten, Park, Feldflur, Wald, Gewässernähe etc. Feldflur, Wald, Gewässernähe etc.

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 17:48:09
Hallo Heribert, danke, zu ersterem: das kann man nicht oft genug sagen. Beim zweiten: schwierig, aber wünschenswert. Nur sind die Leute oft nicht so geduldig, dass sie dass alles dann auch noch ausfüllen wollen. Wir werden darüber beraten!. Danke!
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LBV-Team am: 06.01.2012 um 15:39:36
Nach 500 Meldungen können wir zwar einerseits bestätigen, was viele schreiben: es werden weniger Vögel gesichtet. Im Vergleich liegen wir momentan bei 39 im Vergleich zu 42 im Vorjahr. Allerdings schreiben immer viele, dass gerade sie weniger sehen. Das scheint auch ein wenig der Tatsache geschuldet, dass viele der Meinung sind, dass gerade während der Zählstunde besonders wenige Vögel sich blicken lassen. Über was wir uns aber wohl schon jetzt Sorgen machen müssen: die Amsel. Sowohl im Vergleich zu allen Sichtungen wir auch zur Schwarmgröße ist dieses Jahr erheblich weniger zu sehen. Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Herzlichen Dank allen Teilnehmern und an dem regen Austausch hier an dieser Stelle!

Kommentar von Klaus Sengmüller am 06.01.2012 um 16:25:34
Seit dem Frühjahr habe ich keine einzige Amsel mehr im Garten gesehen, obwohl wir einen großen Bestand hatten - erst seit ca. drei Wochen sind wieder einige wenige am Futterplatz. Wo waren die??

Kommentar von Gisela am 06.01.2012 um 18:48:53
Ich kann die Beobachtung von Klaus bestätigen,auch bei uns war im Sommer ein sehr großer Bestand an Amseln.Ab Herbst war keine mehr zu sehen und hören.Seitdem ich meine Rosinen mit getrockneten Mehlwürmern verteile sind wieder einige da.Aber es sind lange nicht so viele wie letztes Jahr.Was ist der Grund ??? Außerdem sind auch viel weniger Meiserl unterwegs. Ebenso fehlt die Artenvielfalt an meiner Futterstelle,wie Specht,Kernbeisser,Rotkehlchen und viele mehr.

Kommentar von Markus am 06.01.2012 um 22:47:57
Man macht den Usutu-Virus dafür verantwortlich, der durch Insekten übertragen wird. Betrifft nur Amseln. Bei uns konnte ich im Raum MSP keinen Rückgang feststellen Vorgestern waren es 10 Stück auf der Wiese eines Nachbargrundstücks.
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Philipp Schiessl am: 06.01.2012 um 15:17:37
Es ist erstaunlich das bei uns der Vogelbestand nie größer bzw. kleiner wird. Leider konnten wir dieses mal keinen Kleiber oder Baumläufer vorzufinden. Das liegt garantiert daran, dass unser Nachbar sein Grunstück komplett gerodet hatt und so viele Nistplätze der Vögel zerstört hatt ( Baumbestand seid 40 Jahren weg !! ) Ich persönlich finde soetwas ... Voll daneben! Zum Glück haben wir viele Bäume und eine große Hecke auf unserm Grunstück. Das reicht jetz denk ich, ich rege mich da sonst viel zu fiel drüber auf :) aber Trotzdem nochmal Großes Lob an euch, da ihr Lebensräume für Pflanzen und Tiere unterstütz und schützt. So nun aber wirklich Schluss :D

Kommentar von LBV-Team am 06.01.2012 um 15:34:43
Hallo Philipp, danke für das Lob und umso wichtiger ist Euer tolles Engagement! Danke!

Kommentar von Philipp Schiessl am 06.01.2012 um 15:37:36
nichts zu danken :) Ihr seid doch die die ganze Aktion erstellt habt !
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Wurrwurr am: 06.01.2012 um 15:10:20
Also ich habe gerade 2 Stunden auf dem Balkon verbracht. Und ich habe keinen einzigen Vogel gesehen oder gehört! Auch die sonst bei uns allgegenwärtigen Haussperlinge (zahlreiche Nester unter dem Dach) waren nicht zu sehen. Mal sehen was sich in den nächsten Tagen noch tut.

Kommentar von Philipp Schiessl am 06.01.2012 um 15:22:16
hehe die sind alle zu uns ;) Nein sie haben recht, durch den milden Winter hatt sich da einiges geändert! Auser bei uns ändert da sich nix.
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Bersenkowitsch Hans am: 06.01.2012 um 14:12:13
Der milde Winter beeinflußt ganz klar den Besuch der Vögel an meiner Futterstelle im Garten d.h. die Vogelzählung wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht besonderst repräsentativ sein.Läge viel Schnee, würden die seltenen Gäste - wie Dompfaff, Blaumeise , Finken etc.- schon kommen!

Kommentar von Lorenz am 06.01.2012 um 14:18:42
Genau wie hier. Viele Vogelarten sind nicht in die Siedlungen gekommen, aber im Wald sieht man dafür deutlich mehr Vögel als in den Vorjahren, speziell auch Meisen.
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Heidi am: 06.01.2012 um 14:12:03
habe die letzten 3 wochen sogut wie keine Vögel im Garten. Vereinzelt kommt eine Meisse oder Türkentaube vorbei. Das war es auch schon. Das Rotkehlchen kommt jeden Tag 3 bis 4 mal. Fazit heuer haben wir so wenige Vögel wie seit 8 Jahren nicht mehr.
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Wurrwurr am: 06.01.2012 um 14:07:44
Also ich habe gerade 2 Stunden auf dem Balkon verbracht. Und ich habe keinen einzigen Vogel gesehen oder gehört! Auch die sonst bei uns allgegenwärtigen Haussperlinge (zahlreiche Nester unter dem Dach) waren nicht zu sehen. Mal sehen was sich in den nächsten Tagen noch tut.
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Lorenz am: 06.01.2012 um 13:47:27
Die Zahl der Türkentauben hat auch dieses Jahr stark zugenommen. Dafür waren kaum Meisen zu sehen, die in den Vorjahren sehr stark waren.

Kommentar von Juli am 06.01.2012 um 14:06:40
Kann ich bestätigen! Türkentauben sind meine Lieblingsvögel und ich freue mich, daß der Bestand anscheinend zugenommen hat.
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Herbert am: 06.01.2012 um 13:44:58
Dieses Jahr sind so gut wie keine Erlenzeisige zu sehen, in den drei Jahren zuvor waren bis zu 30 Zeisige auf einmal bei meinem Futterhaus. Dafür kommen jetzt viel mehr Feldsperlinge. Gesamt gesehen sind ist bei mir kein Rückgang festzustellen. (Nördlicher Landkreis Passau)

Kommentar von Lorenz am 06.01.2012 um 14:17:23
Hier gab es heuer auch keine Erlenzeisige. Einen Rückgang sehe ich auch keinen. Die Esamtzahl an Vögeln ist etwa gleichgeblieben, auch wenn sich die Vogelarten geändert haben. Am Futterhäuschen selbst ist allerdings deutlich weniger los, was ich auf das natürliche Nahrungsangebot zurückführe, das mangels Schnee noch sehr hoch ist.
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Günter Eberl am: 06.01.2012 um 12:56:24
Wir wundern uns. So wenig "Besucher" wie heuer (betrifft die letzten Wochen) an unseren drei Futterstellen hatten wir noch nie :-( Gespannt beobachten wir immer die Meldeergebnisse jedes Jahr. Prima Aktion! Danke an die, die damit so viel zu tun haben! G.E.

Kommentar von Theresia am 06.01.2012 um 13:00:49
Bei uns sin' heujahr a' so wenig. Komisch
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Kilian am: 06.01.2012 um 12:55:00
Macht echt Spaß, oder? Ich habe einen Vogel gesehen den ich aber nicht erkennen konnte er war fas so groß wie eine Kohlmeise sah gedoch aus wie ein Minispecht Habt ihr eine Idee wie dieser Vogel heißt ?

Kommentar von Susanne am 06.01.2012 um 13:33:11
Hatte er ein rotes Gesicht? Vielleicht war es ein Stieglitz

Kommentar von Susanne am 06.01.2012 um 13:40:18
Hatte er ein rotes Gesicht? Vielleicht war es ein Stieglitz
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Gert am: 06.01.2012 um 12:08:13
Am Wochenanfang habe ich an drei Tagen noch eine Gruppe von 4 Schwanzmeisen am Meisenknödel beobachten können, aber sie waren wohl nur auf der "Durchreise". In den bisherigen Meldungen erscheinen sie nur in entfernteren Gebieten. Schade!

Kommentar von Uhu am 06.01.2012 um 12:16:34
Servus Gerd Es stimmt, die Schwanzmeisen sind bei uns auch nur im Schwarm aufgetreten, so 12 bis 15 Stück, haben super gesungen und dann waren sie wieder weg.
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Diana aus München am: 06.01.2012 um 11:55:01
Dieses Jahr ist leider nicht viel los, vielleicht liegt es am Wind, oder Schnee. Aber über die wenigen die dawaren habe ich mich sehr gefreut. Bis zum nächsten Jahr . Liebe Grüße Diana
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Marc aus der Rhön am: 06.01.2012 um 11:40:20
Grüßt euch alle zusammen! Vielen Dank erstmal allen vom LBV, die heute am Feiertag die Aktion unterstützen! Da ich direkt am Wald wohne ist am Futterhaus immer die Hölle los! Aufgebrochene Walnußkerne sind ein echter Renner, da kreuzen sogar immer wieder mal die Spechte auf. Die ganze gefiederte Bande verzwitschert sich dann meist kurzzeitig. Für mich sind diese bunten Waldkobolde aber ein echter Hingucker!! Ich habe aber den Eindruck, dass dieses Jahr die Skandinavier fehlen!! Bei mir hat sich noch kein einziger Bergfink blicken lassen. Wie siehts bei euch aus? Würde mich interessieren! Grüße an alle Futterhauswächter-Marc

Kommentar von Uhu am 06.01.2012 um 12:00:47
Lieber Marc In Oberfranken ist es genau so.
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Martina am: 06.01.2012 um 11:04:25
Habe 2 Futterstellen im Garten und sehr viele Sperlinge heuer. Diese nisten seit Jahren in den Bodendeckern beim Nachbarn und haben heuer die bequeme Nahrungssuche für gut befunden. Denke dass sind an die 50. Um die Ecke habe die Feldsperlinge das 2. Futtereckchen in Beschlag genommen. Meisen natürlich ganz vorne dran. Leider hab ich heuer fast keine Amseln. Letztes Jahr waren es um die 10 täglich. Hoffe es liegt an der warmen Witterung und dass diese sich selbst versorgen können. Befürchte aber eher an den Rückzugsmöglichkeiten. Die lieben Nachbarn mögen kein "Unkraut" am Boden und messen die Grashalme mit dem Lineal. Schade

Kommentar von Uhu am 06.01.2012 um 11:54:18
Liebe Martina Ich freue mich wenn du soviele Sperlinge hast, aber in den Bodendeckern brüten sie nicht. Bei den Amseln gebt ich dir aber 100% recht.

Kommentar von Uhu am 06.01.2012 um 11:58:30
Liebe Martina Ich freue mich wenn du soviele Sperlinge hast, aber in den Bodendeckern brüten sie nicht. Bei den Amseln gebt ich dir aber 100% recht.

Kommentar von Martina am 06.01.2012 um 12:28:10
Hallo Uhu! Gut zu wissen. Bin davon ausgegangen dass dort auch gebrütet wirde da die Sperlingskolonie Sommer wie Winter in diesem Gestrüpp verschwindet. Ich seh sie natürlich auch in den Häuschen und Hecken verschwinden aber bei der Masse dachte ich das hier wohl auch Nachwuchs aufgezogen wird. Aber man lernt ja nie aus. Liebe Grüße Martina

Kommentar von Uhu am 06.01.2012 um 15:08:03
Liebe Martina Ist doch in Ordnung, ich weis auch nicht alles. Aber das Wetter macht schon das Zählen der Vögel Heuer etwas schwierig, da die Futterplätze nicht so angeflogen werden. Tschüs.
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Markus am: 06.01.2012 um 08:33:58
Guten Morgen, also an meinen Futterhäuschen geht der " Punk " ab.Locker über 20 Feldsperlinge und andere Meisenarten, sind ständig da. Beobachte jetzt mal das Treiben eine Stunde lang und werde die Anzahl der Vögel online melden.
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MTMay am: 06.01.2012 um 07:58:06
Seit Anfang Dezember vermissen wir die Besuche der Vögel an unseren Futterstellen. Die Ganzjahresknödel hängen fast unberührt. Lediglich einmal ein Zaunkönig und eine Blaumeise liessen sich sehen. Allerdings befindet sich jetzt in unmttelbarer Nähe eine Grossbaustelle. Es wurden alle Bäume und Sträucher und die gesamte Brachwiese abgetragen. Dort war ein grosses Rückzuggebiet für Feldsperlinge, Meisen, Amseln, Grünfinken ebenso wie für Igel, Grasfrösche, Molche. Wenn jede grüne Ecke bebaut wird, brauchen wir uns nicht über den Rückzug der Natur zu wundern. Gegenüber den Interessen der Stadt München sind wir kleine Anwohner leider machtlos.

Kommentar von Marc am 06.01.2012 um 11:48:24
Hallo, deine Beobachtungen kann ich glatt bestätigen! Bei den Schwiegereltern wurde in den Nachbargärten alles blitz sauber abgeholzt- doofe kalte graue Steingartenwüste, wie sie derzeit voll im Trend ist. Seit dem ist Totenstille- keine Bäume, keine Vögel. Tut mir richtig leid für Dich!

Kommentar von Maria aus München am 06.01.2012 um 16:43:55
Leider ist es bei uns(am südl. Stadtrand) genau so. Es wird gebaut und gerodet auf "Teufel komm raus". Wo man uns früher auch in berechtigten Fällen nichts als Schwierigkeiten machte, wird jetzt offenbar alles genehmigt. Es lebe der Kommerz... Alle wollen "im Grünen" wohnen, aber mit Natur nichts zu tun haben. Ich hatte heute auch extrem wenig Vögel im Garten. Aber ich führe das auf das Sturmtief gestern zurück. Bei solchem Wetter ziehen sich offenbar viele in den nahen Wald zurück. Habe das schon öfter beobachtet. Vorher waren alle "Stammgäste" da, aber keine "Nordlichter" und kaum Bergfinken dafür viele verschiedene Meisenarten. Dank an Alle, die sich so viel Arbeit mit der Vogelzählung machen und viele Grüsse

Kommentar von Monika am 06.01.2012 um 21:06:46
Ja, es ist erschreckend, bei uns wird auch mehr und mehr abgeholzt. Vor ein paar Jahren sah ich hier Grünspechte und Eichelhäher, auch Massen von Bergfinken auf Durchreise. Der ehemals geschlossene Baumbereich wird immer lückiger. Der Trend ist nicht nachzuvollziehen. Uns macht es sehr traurig!
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Laurafisch am: 06.01.2012 um 05:45:43
Bei Coburg und Berchtesgarden wurden schon Einträge gemacht....
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awaltero am: 05.01.2012 um 19:26:55
Freue mich sehr auf den Start. Seit gut zwei Wochen ist es sehr ruhig an unseren Vogelhäuschen. Dagegen habe ich bei meiner Tochter gestern 15 Feldsperlinge, 10 Grünfinken und 3 Amseln gesehen. Bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. Schöne Grüße und viel Spaß bei der Aktion. Walter
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LBV-Team am: 05.01.2012 um 16:46:07
Morgen geht's looos!
Wir wünschen auch den Kollegen vom NABU und BirdLife Österreich viel Erfolg bei der Aktion. Wir sind froh, dass sie die Idee übernommen haben und wir vergleichbare Daten aus ganz Deutschland und Österreich bekommen.
Alle haben sich sehr in die Vorbereitungen reingehängt: Freiwillige haben die Mitmach-Faltblätter verteilt und Musterfutterstellen betreut und Führungen gemacht, IT-Entwickler die neue Eingabe- und Auswertungsseite unter Hochdruck erstellt, KollegInnen Pressemeldungen geschrieben und Faltblätter in Baumärkten ausgelegt.
Ab jetzt liegt es an Ihnen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
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haselnuss am: 04.01.2012 um 23:30:47
Dass es zu wenig Vögel in den Gärten gibt, können wir nicht bestätigen, bei uns ist ein ständiges kommen und gehen an den Futterstellen, allerdings sind die Vögel scheinbar Feinschmecker geworden, den die Erdnüsse finden im Vergleich zu den normalen Meißenknödel oder Futter verstärkten Anklang. Auch die Früchte wie Schlehen, Vogelbeeren oder Brombeeren usw. an unseren Sträuchern werden gerne verspeist. Jedoch mussten wir feststellen, wenn die Nachbars-Katzen unterwegs sind, sind auch unsere Vögel sehr vorsichtig und nutzen nur die Früchte in den höheren Ästen.
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LBV-Team am: 03.01.2012 um 10:57:43
So, nun sind es nur noch drei Tage! Wir sind ganz schön gespannt, das können Sie sich ja vorstellen. Wie wird sich das Wetter auswirken? Wo sind all die Vögel? Halten die Server dem Andrang stand? Wie werden Sie die neue Auswertung finden?... Abwarten, mehr bleibt fast nicht zu tun.

Kommentar von Gerhard Niemeyer, Tettenbachstr.30, 44329 Dortmund am 04.01.2012 um 07:52:36
An unserer Futterstelle in einem großzügigen Garten (ca. 6000qm) vermissen wir in diesem Jahr die bisherige Amselfamilie. Waren es im letzten Jahr noch zwischen 12 - 14 Amseln so haben wir in diesem Jahr lediglich 2 Vögel festgestellt. Virus? Viele Grüße aus dem Dortmunder Nordosten. Gerhard Niemeyer

Kommentar von Eva am 04.01.2012 um 16:04:58
Wieso an der Futterstelle? Ist in Dortmund alles vereist und liegt eine geschlossene Schneedecke? - Ich habe auch extra beim LBV Vogelfutter bestellt, aber bei dieser Witterung soll ausdrücklich nicht gefüttert werden. Ist das Vogel- bzw. Naturschutz???

Kommentar von LBV-Team am 05.01.2012 um 11:17:50
Hallo Eva, hallo Herr Niemeyer,
man kann bei dem Wetter schon füttern. Allerdings muss man dann unbedingt auf die Hygiene am Futterhaus achten. Also Silos/Füttersäulen verwenden oder ein "klassisches" Futterhäuschen täglich reinigen. Wir bekommen gerade laufend Meldungen über tote Grünfinken, die vermutlich an Trychomonaden gestorben sind. Die gedeihen bei der Wärme leider bestens, und die Übertragung findet höchstwahrscheinlich an den Futterhäuschen statt.
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Wolfgang am: 01.01.2012 um 13:37:49
Ich finde die Aktion sehr gut. Leider werde ich kommendes Wochenende nicht im Beobachtungsgebiet sein. Was ich jedoch im Fragebogen vermisse, sind Angaben zum Habitat, in dem beobachtet wurde. z.B. Großstadtgarten (z.B. Innenhof in München), Garten in einem Wohngebiet mit lockerer Wohnbebauung, Garten in ländlicher Umgebung, unbebautes Gebiet. oder: Garten, Park(landschaft), Wald, Waldrand, Felder und Wiesen, Binnengewässer. Für mich macht es keinen Sinn, überwinternde Watvögel am Inn auf Gärten umzurechnen, aber es gäbe vermutlich weitere Erkenntnisse, speziell zu Vögeln, die nicht in den Garten kommen oder im Englischen Garten in München überwintern. Es müssen ja nicht viele Kriterien sein, aber die Qualität der Daten würde sicher verbessert. Wolfgang

Kommentar von LBV-Team am 03.01.2012 um 10:30:51
Hallo Wolfgang, du hast natürlich Recht. Solche zusätzlichen Angaben wären gut, auch für die Auswertungsmöglichkeiten. Aber wir wollen das Ganze auch so einfach wie möglich halten, damit möglichst viele Menschen mitmachen wollen und können. Denn erst durch die große Datenmenge wird ja die grundsätzliche Auswertbarkeit erreicht. Viele Grüße, Alf
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Volkmar am: 14.12.2011 um 14:36:26
Hallo, wir haben dieses Jahr festgestellt, dass fast keine Vögel zum Futterhaus (mit Sonnenblumenkernen + Meisenknödel) kommen. Letztes Jahr waren am gleichen Haus jede Menge Grünfinken, Blau- und Kohlmeisen und vereinzelt andere Singvögel zum Futtern. Das Futterhaus steht frei auf einen Wiese (ca. 6 m vom Haus) auf einer Stange. Hecken sind in ca. 20 m Entfernung. Gibt es weniger Vögel? Hat die intensive Landwirtschaft vestärkt dazu beigetragen? Oder ist es einfach noch zu warm (kein Schnee).

Kommentar von LBV-Team am 16.12.2011 um 14:22:17
Das hören wir zur Zeit aus ganz vielen Gegenden. Vielleicht liegt es wirklich am Wetter. Natürlich gibt es auch größere Schwankungen in den Vogelbeständen. Aber das es heuer generell weniger Vögel gibt, haben wir noch nicht festgestellt.
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Ulrike am: 29.11.2011 um 08:38:50
Hallo zusammen, wer kann mir sagen welchen vogel ich am futterhäuschen gesehen habe.Er war grün mit dinklem schnabel und so groß wie eine amsel. Liebe grüße ulrike

Kommentar von LBV-Team am 12.12.2011 um 09:34:20
Liebe Ulrike, wahrscheinlich war es ein Grünfink. Die sind zwar etwas kleiner als Amseln, aber erscheinen manchmal durchaus so groß. Viele Grüße, A. Pille
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